6. Juni 2017, 10:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nebenkosten stark gesunken

Die Nebenkostenabrechnung wird dieses Jahr für die meisten Mieter erfreulich ausfallen, denn die Kosten für den größten Posten auf der Rechnung sind deutlich gesunken. Der Mieterbund geht davon aus, dass Mieter mit Rückzahlungen rechnen können.

Nebenkosten-strom-haus-geld-rechnung-steckdose-euro-wohnung-shutterstock 523653616 in Nebenkosten stark gesunken

Die Nebenkostenabrechnung wird dieses Jahr für Mieter erfreulich ausfallen, besonders wegen gesunkener Heizkosten.

Viele Mieter in Deutschland können bei der Betriebskostenabrechnung nach Einschätzung des Deutschen Mieterbundes mit einer Rückzahlung rechnen. “Es gibt keine bösen Überraschungen”, sagte Geschäftsführer Ulrich Ropertz der Deutschen Presse-Agentur. “Die Frage ist eher: Wie viel Geld bekomme ich zurück aufgrund der gesunkenen Heizkosten?”

Während die Ausgaben für Heizung und Warmwasser 2016 zurückgingen, hätten sich die übrigen Betriebskosten im Durchschnitt nicht großartig verändert – wobei es regionale Unterschiede geben kann.

Nebenkosten für Heizen, Wasser und Abwasser, den Hausmeister oder die Müllabfuhr machen in Deutschland im Schnitt etwa ein Viertel der Wohnkosten aus. Der größte Posten ist das Heizen.

Heizkosten deutlich gesunken

Hier sind die Kosten in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken. Wer eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Öl heizt, musste dafür 2013 noch 1085 Euro bezahlen, wie aus Mieterbund-Berechnungen hervorgeht. Im vergangenen Jahr waren es demnach noch 649 Euro. Allein gegenüber 2015 schmolz die Brennstoffrechnung für Mieter in ölbeheizten Häusern um 14 Prozent – je nachdem, zu welchem Preis der Vermieter getankt hat.

Bei Fernwärme lag die Ersparnis bei sechs Prozent; 907 Euro schlugen bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung noch zu Buche. Bei Gas blieb der Wert bei etwa 830 Euro. “Bei Gas und Fernwärme kann es allerdings lokale Preisunterschiede geben”, ergänzte Ropertz.

Viele Mieter erhalten nun nach Ende der Heizperiode ihre Nebenkostenabrechnung. Oft müssen sie aber auch deutlich länger darauf warten. “Der Vermieter hat bis Ende des Jahres Zeit, das Vorjahr abzurechnen”, hieß es beim Mieterbund. Die Organisation will im Spätsommer eine detaillierte Auswertung der Nebenkosten vorlegen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

BSV: Allianz und Nockherberg legen Streit um Corona-Kosten bei

Der Streit zwischen Deutschlands größtem Versicherungskonzern Allianz und der Münchner Gaststätte Nockherberg um die Kosten der Corona-Zwangsschließungen ist beigelegt. Die Parteien einigten sich außergerichtlich, wie das Landgericht München I mitteilte.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Zweite Welle, zweite Chance: Kaufgelegenheiten nutzen?

Eine Einschätzung der Aussichten für die Finanzmärkte vor dem Hintergund der Corona-Pandemie von Dr. Eckhard Schulte, Manager des MainSky Macro Allocation Fund und Vorstandsvorsitzender MainSky Asset Management. Warum sein Ausblick für die Aktienmärkte unverändert positiv ist.

mehr ...

Berater

Rekrutierung: “Am unternehmerischen Erfolg partizipieren”

Cash.-Interview mit Alexander Lehmann, Vorstand für Marketing und Vertrieb beim Maklerpool Fondskonzept, über erfolgreiche Methoden und Strategien bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...