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19. Dezember 2017, 14:17
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Patrizia Immobilien AG: Übernahme in Großbritannien

Die Patrizia Immobilien AG expandiert sehr viel stärker als bisher geplant. Wie das Augsburger Unternehmen am Dienstag mitteilte, wird es die Rockspring Property Investment Managers LLP in London übernehmen.

Fusion in Patrizia Immobilien AG: Übernahme in Großbritannien

Mit der Übernahme wird Patrizia sein Immobilienvermögen verdoppeln.

Es ist bereits die zweite Übernahmenachricht einer deutschen Immobilien-AG innerhalb weniger Tage: Zuerst kündigte Vonovia an, sich die österreichische Buwog einzuverleiben, nun wird Patrizia die britische Gesellschaft Rockspring in seinen Konzern eingliedern.

Mit der Übernahme wird Patrizia den Wert des betreuten Immobilienvermögens den Angaben zufolge auf rund 40 Milliarden Euro steigern. Damit hätte sich der Immobilienwert bei Patrizia seit Ende 2016, als Häuser im Wert von 18,6 Milliarden im Portfolio der Augsburger waren, mehr als verdoppelt.

Patrizia kauft und verkauft Wohnungen, Büros und Shopping-Center für Großanleger wie Banken, Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Inzwischen bietet Patrizia allerdings auch Investmentmöglichkeiten für Privatanleger an.

Übernahme soll bis Ende des ersten Quartals 2018 abgeschlossen sein

Details zu der Übernahme von Rockspring will Patrizia bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 bekanntgeben. Bis zum Ende des ersten Quartals 2018 soll das Geschäft abgeschlossen werden. In den vergangenen Wochen hatte Patrizia bereits die Übernahme der Triuva Kapitalverwaltungsgesellschaft in Frankfurt am Main und des dänischen Immobilienfondmanager Sparinvest Property Investors in Kopenhagen gemeldet.

Anfang 2017 hatte Patrizia-Gründer Wolfgang Egger erklärt, er wolle sein Unternehmen “zu einem globalen Anbieter für europäische Immobilieninvestments weiterentwickeln”. Damals hieß das Expansionsziel noch, dass bis 2021 der Wert des betreuten Immobilienvermögens auf 30 Milliarden Euro steigen soll. An der Börse legte die S-Dax notierte Aktie am Dienstag um mehr als zwei Prozent zu und wurde mit rund 19,50 Euro gehandelt. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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