Anzeige
13. November 2017, 09:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Patrizia bleibt auf Erfolgskurs

Die Patrizia Immobilien AG mit Sitz in Augsburg meldet Wachstum in den ersten neun Monaten 2017 und hebt ihre Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an.

Patrizia in Patrizia bleibt auf Erfolgskurs

Sitz der Patrizia in Augsburg

Patrizia erwartet nun ein operatives Ergebnis von mehr als 75 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Prognose in einer Spanne zwischen 60 und 75 Millionen Euro. “Unsere starke Investmentexpertise hat in diesem Jahr zu deutlich höheren leistungsabhängigen Gebühren geführt, weshalb wir unsere Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr entsprechend erhöhen konnten”, sagt Karim Bohn, Finanzvorstand der Patrizia Immobilien AG.

Gebühreneinnahmen steigen

Das operative Ergebnis hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 6,1 Prozent auf 46,6 Millionen Euro erhöht. Die gesamten Gebühreneinnahmen einschließlich wiederkehrender Erträge aus Managementgebühren, Transaktionsgebühren und leistungsabhängigen Gebühren stiegen um 5,2  Prozent auf 128,8 Millionen Euro nach einem Wert von 122,4 Millionen Euro im vergleichbaren Zeitraum 2016.

Die Verwaltungsgebühren bewegen sich dabei mit 66,7 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, obwohl der Vorjahreswert noch 8,0 Millionen Euro Property Management Gebühren beinhaltete, die durch den Verkauf des Property Managements zum Jahresanfang  2017 inzwischen entfallen sind. Diese wurden durch gestiegene Verwaltungsgebühren auf das gewachsene betreute Immobilienvermögen ausgeglichen. Die Transaktionsgebühren lagen mit 31,4 Millionen Euro unter dem sehr starken Vorjahreswert, während sich die leistungsabhängigen Gebühren im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 30,7 Millionen Euro erhöhten.

Höheres Immobilienvermögen

Das von Patrizia europaweit verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich von Januar bis September um 1,9 Milliarden Euro auf 20,5 Milliarden Euro. Nach der Übernahme des globalen Dachfondsanbieters Sparinvest Property Investors (SPI) im Oktober erwartet Patrizia für das Gesamtjahr 2017 einen Nettoanstieg um rund 3,0 auf etwa 21,6 Milliarden Euro.

Der Erwerb von SPI stehe beispielhaft für die Strategie von Patrizia, das Produktangebot für ihre Kunden stetig zu erweitern und gleichzeitig die globale Reichweite zu erhöhen. SPI sei mit seiner Erfolgsbilanz und seinem komplementären globalen Aufbau eine starke Ergänzung der internationalen Patrizia-Plattform, die es den Investoren ermögliche, in neue Produkte und neue Märkte zu investieren.

Liquidität von 740 Millionen Euro

Mit einer Liquidität von rund 740 Millionen Euro sei Patrizia auch künftig in der Lage, europaweit Wachstumschancen zu nutzen. Die Übernahme und Integration von SPI im Oktober sei die jüngste in einer Reihe erfolgreicher Akquisitionen. Hierzu zählten auch die Übernahme der LB Immo Invest im Jahr 2010 und der Erwerb der Tamar Capital Group im Jahr 2012, die ebenso erfolgreich in das Unternehmen integriert wurden und zu weiteren Wachstumsimpulsen für Patrizia geführt haben. (fm)

Foto: Patrizia

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

M&M: Die beitragstabilsten Berufsunfähigkeits- und Risikolebenpolicen

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase gewinnt das Thema Beitragsstabilität biometrischer Lebensversicherungsprodukte an Bedeutung. Das betrifft zuerst und unmittelbar die Bildung von Deckungsrückstellungen. 

mehr ...

Immobilien

Mehr Baugenehmigungen dank Mehrfamilienhäusern

In Deutschland wird weiter viel gebaut und renoviert. Von Januar bis November 2018 wurde der Neubau oder Umbau von 315.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

mehr ...

Investmentfonds

Japan: Wachstum löst Deflation ab

Seit Jahrzehnten ist Japan “der schwache Mann Asiens”. Während das Bruttoinlandsprodukt in China, Indien und Vietnam jährlich um  über sechs oder sieben wächst, sind es in Japan weniger als zwei Prozent. Warum sich das jetzt ändern könnte:

mehr ...

Berater

Geldvermögen: Deutschland erreicht neuen Meilenstein

Die Bundesbürger sind trotz der Zinsflaute in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Das Geldvermögen der Privathaushalte stieg im dritten Quartal 2018 erstmals über die Marke von sechs Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia Grundinvest will Publikumsgeschäft weiter ausbauen

Der Asset Manager Patrizia Grundinvest, Tochtergesellschaft der Patrizia Immobilien AG, hat 2018 rund 110 Millionen Euro Eigenkapital bei Privatanlegern platziert und will weiter wachsen. Dafür ist 2019 unter anderem eine neue Produktkategorie geplant.

mehr ...

Recht

Vererben der Riester-Rente: Was zu beachten ist

Was wird eigentlich aus der Riester-Rente, wenn der Versicherte stirbt? Zwar lässt sich eine Riester-Rente vererben, unter Umständen müssen Hinterbliebene aber die staatliche Förderung zurückzahlen. In vielen Fällen lässt sich das jedoch vermeiden.

mehr ...