Patrizia bleibt auf Erfolgskurs

Die Patrizia Immobilien AG mit Sitz in Augsburg meldet Wachstum in den ersten neun Monaten 2017 und hebt ihre Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an.

Sitz der Patrizia in Augsburg
Sitz der Patrizia in Augsburg

Patrizia erwartet nun ein operatives Ergebnis von mehr als 75 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Prognose in einer Spanne zwischen 60 und 75 Millionen Euro. „Unsere starke Investmentexpertise hat in diesem Jahr zu deutlich höheren leistungsabhängigen Gebühren geführt, weshalb wir unsere Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr entsprechend erhöhen konnten“, sagt Karim Bohn, Finanzvorstand der Patrizia Immobilien AG.

Gebühreneinnahmen steigen

Das operative Ergebnis hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 6,1 Prozent auf 46,6 Millionen Euro erhöht. Die gesamten Gebühreneinnahmen einschließlich wiederkehrender Erträge aus Managementgebühren, Transaktionsgebühren und leistungsabhängigen Gebühren stiegen um 5,2  Prozent auf 128,8 Millionen Euro nach einem Wert von 122,4 Millionen Euro im vergleichbaren Zeitraum 2016.

Die Verwaltungsgebühren bewegen sich dabei mit 66,7 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, obwohl der Vorjahreswert noch 8,0 Millionen Euro Property Management Gebühren beinhaltete, die durch den Verkauf des Property Managements zum Jahresanfang  2017 inzwischen entfallen sind. Diese wurden durch gestiegene Verwaltungsgebühren auf das gewachsene betreute Immobilienvermögen ausgeglichen. Die Transaktionsgebühren lagen mit 31,4 Millionen Euro unter dem sehr starken Vorjahreswert, während sich die leistungsabhängigen Gebühren im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 30,7 Millionen Euro erhöhten.

Höheres Immobilienvermögen

Das von Patrizia europaweit verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich von Januar bis September um 1,9 Milliarden Euro auf 20,5 Milliarden Euro. Nach der Übernahme des globalen Dachfondsanbieters Sparinvest Property Investors (SPI) im Oktober erwartet Patrizia für das Gesamtjahr 2017 einen Nettoanstieg um rund 3,0 auf etwa 21,6 Milliarden Euro.

Der Erwerb von SPI stehe beispielhaft für die Strategie von Patrizia, das Produktangebot für ihre Kunden stetig zu erweitern und gleichzeitig die globale Reichweite zu erhöhen. SPI sei mit seiner Erfolgsbilanz und seinem komplementären globalen Aufbau eine starke Ergänzung der internationalen Patrizia-Plattform, die es den Investoren ermögliche, in neue Produkte und neue Märkte zu investieren.

Liquidität von 740 Millionen Euro

Mit einer Liquidität von rund 740 Millionen Euro sei Patrizia auch künftig in der Lage, europaweit Wachstumschancen zu nutzen. Die Übernahme und Integration von SPI im Oktober sei die jüngste in einer Reihe erfolgreicher Akquisitionen. Hierzu zählten auch die Übernahme der LB Immo Invest im Jahr 2010 und der Erwerb der Tamar Capital Group im Jahr 2012, die ebenso erfolgreich in das Unternehmen integriert wurden und zu weiteren Wachstumsimpulsen für Patrizia geführt haben. (fm)

Foto: Patrizia

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