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20. Juni 2017, 09:03
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Wo lohnt sich die Investition in Wohnimmobilien 2017 noch?

Wohnimmobilien verteuern sich deutschlandweit weiterhin, doch nicht in allen Lagen lohnt sich der Erwerb von Immobilien noch. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat für den Postbank Wohnatlas 2017 berechnet, wo die Bedingungen für Käufer besonders günstig sind.

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Auch wenn die Immobilienpreise in den meisten Regionen Deutschlands weiter steigen, sollte man prüfen, ob sich eine Investition noch lohnt.

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat für den Postbank Wohnatlas 2017 402 deutsche Landkreise und kreisfreie Städte analysiert, um herauszufinden, wo Immobilien, im Vergleich zu ihrem Wertsteigerungspotenzial, noch besonders günstig sind.

Kaufinteressenten sollten sich 45 Landkreise genauer anschauen. Fündig werden sie bevorzugt außerhalb der Großstädte, meist aber noch im Umkreis der Metropolen, das ist ein Ergebnis des Wohnatlas 2017.

Die attraktivsten Regionen

Georg Hoogendijk, Geschäftsführer von Postbank Immobilien nennt Beispiele für zwei besonders begehrte Regionen: “Nach unserer aktuellen Studie findet man in den Landkreisen rings um Hamburg – mit Ausnahme von Pinneberg – vielversprechende und noch bezahlbare Immobilien. Dazu zählen Harburg, Stade, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Lüneburg. Nahe der Hauptstadt Berlin gibt es in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Oberhavel vergleichsweise günstige Immobilien mit Potenzial.”

Attraktiv sei auch die Umgebung nahe Frankfurt am Main im Main-Taunus-Kreis und etwas weiter Richtung Darmstadt oder Mainz in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Mainz-Bingen.

Auch im Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen seien die Investitionschancen in gleich mehreren Kreisen gut, darunter die Kreise Alzey-Worms, Bergstraße, Rhein-Neckar-Kreis, Karlsruhe, Rastatt, Germersheim, Südliche Weinstraße und Rhein-Pfalz-Kreis. Kreisfreie Städte mit besonders großem Potenzial seien Bonn, Landau in der Pfalz, Mainz, Speyer und Heilbronn.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

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Die wichtigsten Analysefaktoren

In die Berechnung wurden zwei wesentliche Faktoren einbezogen: Wie ist die künftige Preisentwicklung bis 2030 und wie hoch sind die Preise aktuell? Als Messlatte für die Kaufpreise wurden die Mietpreise vor Ort angelegt: Der sogenannte Vervielfältiger drückt den durchschnittlichen Kaufpreis für eine 100-Quadratmeter-Wohnung in örtlichen Jahresnettokaltmieten aus.

Seite zwei: Wann ein Kauf auch bei schlechter Kaufpreisprognose die richtige Entscheidung ist

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