19. Januar 2017, 09:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Endspurt zum Immobiliardarlehensvermittler

Ab dem 21. März 2017 benötigen Immobiliardarlehensvermittler eine gesonderte Erlaubnis nach Paragraf 34 i GewO. Wer über diese verfügt, kann Kreditnehmern beispielsweise durch Forwarddarlehen einen echten Liquiditätsvorteil verschaffen.

Gastbeitrag von Volker H. Grabis, Deutsche Makler Akademie

Sachkundeprüfung

“Auch die Finanzierungen aus den Jahren 2008 und 2009 mit einem Zins zwischen vier und fünf Prozent per annum können durch Forwarddarlehen jetzt schon eingesammelt werden.”

Um die neue Erlaubnis zu erhalten muss ein Sachkundenachweis erbracht werden, entweder durch eine vom Gesetzgeber anerkannte vergleichbare Berufsqualifikation (zum Beispiel bei Immobilien- und Bankkaufleuten) oder durch die “Alte-Hasen-Regelung”, die aber vor allem auf die Spezialisten mit regelmäßigen Abschlüssen in diesem Bereich zielt.

Für viele Berater und Vermittler werden diese beiden Möglichkeiten nicht zutreffen, dann ist die Sachkundeprüfung “Geprüfte/r Fachmann/-frau für Immobiliendarlehensvermittlung (IHK)” notwendig. Zwar ist die Vermittlung von Immobiliar-Verbraucherdarlehen durch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) ins Stocken geraten, doch die Aussicht auf die Einbringung eines Gesetzes zur Änderung der Umsetzung der WIKR lässt viele Berater hoffen.

Forwarddarlehen einsammeln

Am 7. Januar 2007 wurde das iPhone auf den Markt gebracht – vor der Finanzkrise und zu einem Zeitpunkt, als Kreditnehmer für einen Kredit mit einer zehnjährigen Zinsbindung fünf Prozent per annum an Zinsen zahlen mussten.

Diese Finanzierungen aus 2007 laufen in den nächsten Monaten aus. Der Kreditnehmer hat in der Regel die Finanzierungsunterlagen ordentlich in einem Ordner, jetzt benötigt man noch aktuelle Einkommensnachweise und kann eine Prolongation oder Umschuldung vornehmen.

Seite zwei: Kunden Liquiditätsvorteil sichern

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Renten steigen um mehr als drei Prozent

Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli spürbar. In Westdeutschland steigen die Renten um 3,18 Prozent, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch in Berlin mit.

mehr ...

Immobilien

Immowelt: Quadratmeterpreise steigen bis 2020 vierstellig

Beim Preiswachstum auf dem Immobilienmarkt ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: Gerade in den größten deutschen Städten werden die Kaufpreise für Eigentumswohnungen weiterhin stark steigen, prognostiziert auch das Online-Portal Immowelt.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger: Risiken richtig steuern

Anfang 2018 strotzten die Anleger vor Zuversicht, mussten sich in der Folge jedoch auf bescheidenere Renditen und höhere Volatilität einstellen. Wie jetzt das Risikomanagement aussehen sollte.

Gastbeitrag von Michaël Lok, Union Bancaire Privée (UBP)

mehr ...

Berater

Fondsfinanz: 5.200 Messebesucher und ein neuer Partner

Der Maklerpool Fondsfinanz konnte auf seiner diesjährigen Makler- und Mehrfachagentenmesse (MMM) im MOC München 5.200 Fachbesucher begrüßen. Besonders gefragt waren nach Angaben des Unternehmens die IDD-konformen Fachvorträge.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB bringt Anleger ins Milliardärs-Business

Ein echter Mega-Deal ist dem Asset Manager RWB für seine Anleger gelungen: Über den Zielfondsmanager Marlin Equity Partners sind diese jetzt an den Geschäften von Milliardär Richard Branson beteiligt.

mehr ...

Recht

Straßenverkehr: Was tun bei falschen Anschuldigungen?

Strafen vom Bußgeld bis zum Führerscheinentzug muss nur fürchten, wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält – so zumindest in der Theorie. Trotzdem kommt es in der Praxis immer wieder zu potenziell teuren Falschanschuldigungen.

mehr ...