27. Januar 2017, 15:09
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Top Ten und Flop Ten der Wohnungsmärkte

Die Top Ten und Flop Ten auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt sind ständig in Bewegung, allein Platz eins scheint fest besetzt. Das Hamburger Institut F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH hat die Mietwohnungs- und Eigentumswohnungsmärkte von 500 deutschen Städten analysiert. 

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Die Miet- und Eigentumswohnungsmärkte Deutschlands entwickeln sich weiterhin dynamisch. München und Zittau bleiben allerdings die teuerste und günstigste Stadt für Mieter.

Unangefochten auf Platz eins der Wohnungsmärkte bleibt München. Bei den Neuvermietungsmieten steht München nach Angaben von F+B mit Marktmieten von durchschnittlich 13 Euro pro Quadratmeter für zehn Jahre alte, 75 Quadratmeter große Wohnungen erneut an der Spitze.

Mieten weniger dynamisch in Frankfurt, Hamburg und Stuttgart

Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal habe sich um 0,8 Prozentpunkte auf 1,2 Prozent verlangsamt. Das Mietniveau gegenüber dem Vorquartal sei nahezu konstant geblieben. Hier deuten sich Grenzen in der Zahlungsfähigkeit der Münchener Mieter an, der Einfluss der Mietpreisbremse sei noch nicht untersucht.

Die Mieten in Frankfurt am Main (10,90 Euro pro Quadratmeter, Rangplatz drei) und Hamburg (10,10 Euro pro Quadratmeter, Rangplatz zehn) hätten im vergangenen Jahr um 1,4 und 1,2 Prozent zugelegt. Auch die Steigerungsraten in Stuttgart (10,30 Euro pro Quadratmeter) würden mit 2,1 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent im Jahr liegen.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Top Ten der Neuvertragsmieten

Bildschirmfoto-2017-01-27-um-12 01 52 in Top Ten und Flop Ten der Wohnungsmärkte

Quelle: F+B, 2017

Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin laut F+B immer noch deutlich unterhalb der anderen Top-Standorte in Deutschland. Mit 8,01 Euro pro Quadratmeter für die Standardwohnung sei die Stadt um fünf Ränge auf Platz 104 geklettert und hätte sich um 2,6 Prozent innerhalb eines Jahres verteuert.

Die höchste Mietsteigerung innerhalb der von F+B analysierten Top 50 Standorte binnen eines Jahres verzeichnete mit 6,3 Prozent Oberursel im Taunus, gefolgt von Hattersheim am Main mit 5,3 Prozent und erneut Lörrach mit 5,1 Prozent.

Zittau bleibt günstig

Zittau in Sachsen würde mit einer Durchschnittsmiete von 4,30 Euro pro Quadratmeter Euro von allen knapp 500 untersuchten Städten den Titel als preiswertester Wohnstandort Deutschlands behalten.

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Flop Ten der Neuvertragsmieten

Bildschirmfoto-2017-01-27-um-12 02 09 in Top Ten und Flop Ten der Wohnungsmärkte

Quelle: F+B, 2017

Seite zwei: Top Ten und Flop Ten der Märkte für Eigentumswohnungen

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