31. März 2017, 12:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W: Rückläufiger Gewinn, stabile Dividende

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernüberschuss von 235,3 Millionen Euro erwirtschaftet, nach 274,3 Millionen Euro im Vorjahr. Damit wurde der Prognosewert von mindestens 220 Millionen Euro erreicht.

Junker in W&W: Rückläufiger Gewinn, stabile Dividende

Jürgen A. Junker, seit 1. Januar 2017 Vorstandsvorsitzender der W&W AG

In der Schaden- und Unfallversicherung legten die gebuchten Bruttobeiträge um 2,4 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro zu. Das Neugeschäft blieb mit 207,9 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahreswert (- 0,9 Prozent). Die Brutto-Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 90,1 Prozent (Vorjahr: 92,1 Prozent).

In der Lebensversicherung sanken die gebuchten Bruttobeiträge um 3,5 Prozent auf 2,10 Milliarden Euro. Das Minus ist nach Angaben von W&W auf das rückläufige Neugeschäft im allgemein schrumpfenden Markt sowie auf Abläufe im Bestand zurückzuführen.

In der Krankenversicherung erhöhten sich die gebuchten Bruttobeiträge um mehr als neun Prozent auf 216 Millionen Euro. Dieses Wachstum sei wesentlich auf den Erfolg der Krankenzusatz- und Pflegetarife zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit.

Stabiles Bauspargeschäft

Die Bausparkasse Wüstenrot konnte ihr Geschäft annähernd stabil halten. Das Brutto-Neugeschäft sank nur um 3,5 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Das war relativ gut – in der Bausparbranche sank dieser Wert 2016 im Schnitt um etwa zehn Prozent. Wüstenrot begründete das vergleichsweise positive Abschneiden unter anderem mit neuen Tarifen mit variablen Zinssätzen. Das Bauspargeschäft wurde profitabler, das Nachsteuerergebnis stieg um vier Millionen auf 59 Millionen Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen der ordentlichen Hauptversammlung am 1. Juni vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 eine gegenüber dem Vorjahr stabile Dividende von 60 Eurocent je W&W-Aktie zu zahlen. Damit kämen rund 56 Millionen Euro zur Ausschüttung. Auf Basis des Jahresschlusskurses der Aktie errechnet sich laut W&W eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent. Für das Jahr 2017 geht der Vorstand von einem Konzernüberschuss in der Größenordnung wie 2016 aus. (dpa-AFX/kb)

Foto: W&W

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Die Top 5 der Woche: Versicherungen

Was waren die Klicker der Woche? Welche Versicherungsthemen stießen bei den Lesern von Cash.Online auf besonders großes Interesse? Unser neues wöchentliches Ranking zeigt es auf einen Blick.

mehr ...

Immobilien

Die Top 5 der Woche: Immobilien

Etablierte Metropolen, neue Hochburgen – der Immobilienboom findet deutschlandweit kein Ende. Das spiegelte sich in dieser Woche auch in den meistgeklickten Immobilien-Beiträgen auf Cash.Online wieder.

mehr ...

Investmentfonds

Die Top 5 der Woche: Investmentfonds

Auch in dieser Woche hat die Cash.Online-Redaktion untersucht, welche Investmentfonds-Themen die Leser am stärksten interessierten. Die fünf meistgeklickten Artikel des Ressorts finden sie hier:

mehr ...

Berater

Gehalt: So viel verdient Deutschland

Mit welchem Beruf zählen Fach- und Führungskräfte in Deutschland zu den Top-Verdienern und wie groß sind die regionalen Unterschiede beim Lohnniveau? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der Step Stone Gehaltsreport 2019 mit einem Überblick über die durchschnittlichen Bruttojahresgehälter.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lars Schnidrig rückt zum CEO von Corestate auf

Der Aufsichtsrat der Corestate Capital Holding S.A., zu der unter anderem der Asset Manager Hannover Leasing gehört, hat Lars Schnidrig für vier Jahre zum neuen Chief Executive Officer (CEO) und Vorsitzenden des Vorstands berufen. Er hat ein ambitioniertes Ziel.

mehr ...
22.03.2019

RWB Group wird 20

Recht

BFH kippt den Bauherrenerlass

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat eine uralte steuerliche Restriktion für geschlossene Fonds kassiert. Darauf weist die Beratungsgesellschaft Baker Tilly jetzt hin. Es gibt Vorteile für die heutigen Fonds, aber auch eine Fußangel.

mehr ...