Weniger Wohnungen in Deutschland genehmigt

Trotz des Nachfragebooms vor allem in Ballungsräumen ist die Zahl der Baugenehmigungen in den ersten zehn Monaten 2017 gesunken. Immerhin wurde ein leichter Zuwachs bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern verbucht.

Wohnungsneubau
Dass die Anzahl der Baugenehmigungen im laufenden Jahr rückläufig ist, liegt auch daran, dass im Vorjahr ein Überhang an Genehmigungen aufgebaut wurde.

Von Januar bis Oktober gaben die Behörden grünes Licht für insgesamt 286.300 Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang um 7,3 Prozent. Davon ging es in 251.900 Fällen um Genehmigungen für Neubauten (minus 5,0 Prozent).

Leichter Anstieg bei Geschosswohnungen

Gegen den allgemeinen Trend stiegen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (plus 1,1 Prozent). Rückläufig waren dagegen die Zahlen für Einfamilienhäuser (minus 5,1 Prozent) sowie für Wohnungen in Zweifamilienhäusern (minus 1,5 Prozent).

Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen, zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählen, sanken deutlich um 43,6 Prozent oder 9.100 Einheiten. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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