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5. Mai 2017, 11:41
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Wohnatlas 2017: Wo Immobilien im Wert steigen

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen in den meisten Regionen weiter – gute Nachrichten für Hausbesitzer und Investoren. Die Postbank Studie Wohnatlas 2017 hat untersucht, wo in Deutschland die Preise am stärksten wachsen.

Haus-geld-berg-anstieg-preise-shutterstock 572835850 in Wohnatlas 2017: Wo Immobilien im Wert steigen

In einem Großteil der untersuchten Kreise werden die Immobilienpreise in den nächsten Jahren weiter steigen.

In mehr als der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Eigentümer davon ausgehen, dass der Wert ihrer Immobilie bis 2030 stabil bleibt oder weiter zulegt. Besonders die Preise in Großstädten und den angrenzenden Kreisen dürften steigen. Dies sind Ergebnisse der Postbank Studie Wohnatlas 2017.

Die Berechnungen für 402 kreisfreie Städte und Landkreise wurden vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) für die Postbank durchgeführt. Anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben wurde die Nachfrageentwicklung berechnet.

In das HWWI-Wohnungsmarktmodell flossen sowohl die Entwicklung der Nachfrage wie auch des Angebots ein. Mit diesem Prognose-Instrument lasse sich nachzeichnen, wie sich beide Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende stehe die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2016-2030.

Vergleich der Großstädte

Im Vergleich deutscher Großstädte liege München weiterhin auf Platz eins, und die Preise steigen weiter, laut Prognose des Postbank Wohnatlas bis 2030 jährlich durchschnittlich um 1,3 Prozent – gefolgt von Dresden mit einer Steigerungsrate von einem Prozent.

“Dresden dürfte wegen seiner sehr guten Infrastruktur und einer stabilen demografischen Entwicklung als Immobilienstandort attraktiv bleiben”, erläutert Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. Die prognostizierte Wertsteigerung in der sächsischen Landeshauptstadt falle sogar etwas höher aus als in Hamburg und Düsseldorf, wo ein Plus von 0,9 Prozent jährlich erwartet werde.

Seite zwei: Wo Immobilien wertvoller werden

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