4. August 2017, 08:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohneigentum: Preise im bundesweiten Vergleich

Dr. Klein hat die Immobilienpreise aller Bundesländer miteinander verglichen und untersucht, wo die eigenen vier Wände am meisten kosten und wo sie am günstigsten sind. Untersucht wurden Wohnungspreise und Hauspreise und in welchem Segment der Quadratmeter günstiger ist.

Haus-geld-finanzierung-kredit-darlehen-bau-kosten-euro-shutterstock 92575405 in Wohneigentum: Preise im bundesweiten Vergleich

Der Finanzdienstleister Dr. Klein hat tatsächlich bezahlte Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser im ersten Halbjahr 2017 ausgewertet, mit dem Vorjahreszeitraum verglichen und einen deutschlandweiten Überblick erstellt.

Wohnung oder Haus: Wo der Quadratmeter mehr kostet

In 13 von 16 Bundesländern sind laut Dr. Klein angehende Hausbesitzer im Vorteil: Im Mittel sind hier die Häuser günstiger als Eigentumswohnungen. Ausnahme seien Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Bildschirmfoto-2017-08-03-um-19 52 26 in Wohneigentum: Preise im bundesweiten Vergleich

Wo Eigentumswohnungen am teuersten ist

Mit einem gemittelten Quadratmeterpreis von 4.129 Euro nehmen Hamburger Wohnungen laut Dr. Klein den Spitzenplatz ein, gefolgt von Bayern (3.953 Euro pro Quadratmeter) und Berlin (3.285 Euro pro Quadratmeter).

Deutlich günstiger sei es in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland mit gemittelten Quadratmeterpreisen unter 2.000 Euro. Besonders günstig sei es in Niedersachsen oder Sachsen: Hier könnten Interessenten bereits ab 513 Euro pro Quadratmeter und 522 Euro pro Quadratmeter eine Wohnung kaufen.

Günstiger als im ersten Halbjahr 2016 sind die Preise laut Dr. Klein in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen: Der Medianpreis sinkt hier um 3,9 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern), 2,74 Prozent (Brandenburg) und 4,39 Prozent (Thüringen). Den deutlichsten Preisanstieg würden Eigentumswohnungen im Saarland verzeichnen (43,3 Prozent), in Bayern (29,52 Prozent) und in Sachsen (23,69 Prozent).

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

80705cd021713f22 Org in Wohneigentum: Preise im bundesweiten Vergleich

Wo Häuser am meisten kosten

In allen Bundesländern steigen die Hauspreise laut Dr. Klein im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016. In Thüringen und Schleswig-Holstein sei der Anstieg von unter einem Prozent allerdings zu vernachlässigen. In acht Bundesländern gehe die Preiskurve dagegen um einen zweistelligen Prozentsatz nach oben: Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

9486b423ef071b29 Org in Wohneigentum: Preise im bundesweiten Vergleich

Hamburg liegt bundesweit auch bei den Preisen für Häuser vorne, mit durchschnittlich 3.273 Euro pro Quadratmeter. Am unteren Ende der Preisskala seien das Saarland (1.347 Euro pro Quadratmeter), Thüringen (1.519 Euro pro Quadratmeter) und Sachsen-Anhalt (1.524 Euro pro Quadratmeter). (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...