13. Januar 2017, 13:13
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Wohnungseinbrüche: Bedrohungsgefühl nimmt deutlich zu

In den vergangenen zwölf Monaten hat jeder sechste Deutsche von einem Einbruch in seiner Wohngegend erfahren. Weitere drei Prozent waren selbst betroffen. Dies zeigt die aktuelle Wohnraumstudie von Interhyp.

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Um nicht selbst Einbruchsopfer zu werden, wollen viele Deutsche in die Sicherheit ihrer Immobilie investieren.

Demnach stellt für die große Mehrheit der von Interhyp Befragten eine aufmerksame Nachbarschaft die beste Prävention dar: 87 Prozent der Deutschen stimmen dieser Aussage zu. 85 Prozent setzen auf moderne Türen und Fenster, die sich nicht gewaltsam öffnen lassen. Auf Platz drei der beliebtesten Mittel zur Einbruchsprävention liegt die Alarmanlage. 80 Prozent der Deutschen glauben an ihre abschreckende Wirkung, für 52 Prozent gehört sie zur Ausstattung ihres Traumhauses.

Laut Studie hat gerade in Großstädten das Bedrohungsgefühl und damit der Wunsch nach Schutzmaßnahmen deutlich zugenommen: In Frankfurt gaben 60 Prozent der Befragten an, dass sie sich eine Alarmanlage wünschen (2014: 37 Prozent), in Hamburg 55 Prozent (2014: 38 Prozent) und in Köln 45 Prozent (2014: 29 Prozent).

Schutzmaßnahmen gelten häufig als zu teuer

Um nicht selbst Einbruchsopfer zu werden, wollen viele Deutsche in die Sicherheit ihrer Immobilie investieren. 28 Prozent der Befragten planen dies konkret in den nächsten sechs Monaten. Bei der Abwägung zwischen Kosten und Nutzen kommen allerdings 69 Prozent der Befragten zu der Ansicht, dass ihnen Schutzmaßnahmen zu teuer sind.

Für die Studie hat die Interhyp Gruppe eine repräsentative Online-Befragung unter 2.100 Personen durchgeführt. (kb)

Foto: Shutterstock

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