Bauminister stellen Weichen für bezahlbaren Wohnraum

Die Bauminister der Länder wollen den Bau bezahlbarer Wohnungen in Deutschland mit einem Bündel an Maßnahmen beschleunigen. So hieß es am Freitag in Kiel bei der Vorstellung der Ergebnisse der Bauministerkonferenz.

Hans-Joachim Grote (CDU): „Für die Schaffung von mehr sozialem Wohnraum gibt es keine Patentlösung.“

So strebe man eine weitere Harmonisierung der Landesbauordnungen an sowie eine Typengenehmigung von Wohngebäuden in der Musterbauordnung.

„Wir brauchen für die Menschen in Deutschland mehr Bauland und mehr bezahlbaren Wohnraum“, sagte der Vorsitzende der Konferenz, Schleswig-Holsteins Ressortchef Hans-Joachim Grote (CDU).

Die Fachminister hätten konsequent an die Beschlüsse des Wohngipfels im Kanzleramt am 5. September angeknüpft. Um über die Umsetzung der Beschlüsse des Wohngipfels zu beraten, beschlossen die Bauminister eine Sonderkonferenz am 22. Februar in Berlin.

Viele Bausteine kommen zusammen

Bei dem Wohngipfel hatte die große Koalition angekündigt, sie wolle erreichen, dass bis zu 1,5 Millionen neue Wohnungen in Deutschland in den nächsten Jahren gebaut werden.

Dies soll mit dem Baukindergeld für Familien, Steuerabschreibungen für den Bau von Mietwohnungen, der Bereitstellung von mehr bundeseigenen Grundstücken und einer Milliardenoffensive im sozialen Wohnungsbau unterstützt werden.

„Für die Schaffung von mehr sozialem Wohnraum gibt es keine Patentlösung“, betonte Grote in Kiel. Vielmehr müssten viele Bausteine zusammenkommen. So setzen die Ressortchefs auch auf die Digitalisierung in der Bauleitplanung und Bauaufsicht.

Seite zwei: Normen auf ein Mindestmaß reduziert

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