25. Oktober 2018, 13:22
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KfW mit Jahresverlauf zufrieden – große Nachfrage nach Baukindergeld

Die Förderbank KfW ist dank anhaltend hoher Nachfrage nach ihren zinsvergünstigten Krediten und Fördergeldern auf dem Weg zu einem erneut guten Jahresergebnis. Für das Baukindergeld, das seit dem 18. September beantragt werden kann, gingen im ersten Monat mehr als 24.000 Anträge ein.

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“Insgesamt sind wir mit diesem Jahr auf jeden Fall zufrieden”, sagte der seit Januar amtierende Vorstandschef des staatlichen Instituts, Günther Bräunig, am Mittwochabend vor Journalisten in Frankfurt. “Wir kommen bei unseren Förderaktivitäten ganz normal voran. Auch die Ertragsentwicklung hat sich erfreulich entwickelt.”

Die Zwischenbilanz für das dritte Quartal will das Institut, das dem Bund (80 Prozent) und den Ländern (20 Prozent) gehört, am 7. November veröffentlichen. Im Gesamtjahr 2017 hatte die Bank gut 1,4 Milliarden Euro verdient, nach rund zwei Milliarden Euro im Jahr davor.

Baukindergeld: Bereits mehr als 516 Millionen Euro beansprucht

Besonders gefragt ist aktuell das neue Baukindergeld, das Familien und Alleinerziehende seit dem 18. September bei der KfW beantragen können. Bereits im ersten Monat gingen 24.399 Förderanträge ein. Damit sind von den bisher jährlich zur Verfügung stehenden drei Milliarden Euro bereits 516 Millionen Euro beansprucht. “Bis Jahresende werden wir da vielleicht nochmal 500 Millionen Euro dazulegen”, schätzte Bräunig.

Bei der neuen Förderung, die der früheren Eigenheimzulage ähnelt, gibt es über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 12.000 Euro pro Kind. Politisches Ziel ist, Alleinerziehenden und Familien in Zeiten stark steigender Bau- und Immobilienpreise unter die Arme zu greifen. Gewährt wird das Baukindergeld bis zu einer Grenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen im Jahr bei einem Kind. Bei jedem weiteren Kind darf die Grenze 15.000 Euro höher liegen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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