20. April 2018, 10:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienpreisanstieg im Norden und Osten weniger schwunghaft

Die Preise für Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands steigen im ersten Quartal 2018 weiter – für Wohnungen allerdings mit gedrosseltem Tempo. Laut Trendindikator Immobilienpreise des Finanzdienstleisters Dr. Klein (DTI) ist die Entwicklung in Berlin nach wie vor am dynamischsten: Im Jahresvergleich kosten Wohnungen über 15 Prozent mehr, verglichen mit dem vorigen Quartal sind Häuser um rund vier Prozent teurer.

B-staedte-hannover in Immobilienpreisanstieg im Norden und Osten weniger schwunghaft

Hannover: Die Immobiliennachfrage in der Leine-Stadt ist ungebrochen.

In Hannover ist und bleibt Wohneigentum beliebt – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise. Laut Andreas Brendel, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hannover, werden sie bis auf Weiteres auch nicht nachgeben: “Der Preis wird durch die Nachfrage bestimmt – und die wird noch lange nicht zurückgehen. Entsprechend bleiben die Haus- und Wohnungspreise hoch”, so seine Einschätzung. Positiv für Immobilienkäufer ist laut Brendel, dass die Institute derzeit besonders intensiv um die Kreditnehmer werben. “Den Hannoveraner Kunden kommt der Preisdruck unter den Banken zugute: Sie können von Sonderaktionen und Vergünstigungen profitieren.” Hierfür sei es optimal, die tagesaktuellen Angebote zu vergleichen – ein Service, den Finanzierungsvermittler ihren Kunden anbieten.

Aber: Die Dynamik, mit der sich die Wohnungspreise nach oben schrauben, nimmt im ersten Quartal 2018 leicht ab. Im Vergleich zum Ende des letzten Jahres beträgt das Wachstum nur noch 1,92 Prozent und im Vergleich zum Vorquartal 10,74 Prozent. Diese Werte sind zwar geringer als in den vier Quartalen zuvor – von Entspannung kann damit allerdings keine Rede sein.

Hamburg: Käufer geben mehr für Wohnungen aus

Wohnungen nehmen in Hamburg kontinuierlich an Wert zu: Zum dritten Mal in Folge steht bei der quartalsweisen Preisentwicklung eine zwei vor dem Komma. Vergleicht man die Zahlen mit denen der ersten Monate 2017, ergibt sich eine Steigerung von 9,91 Prozent. Im Mittel waren Käufern Eigentumswohnungen 3.851 Euro je Quadratmeter wert – über 200 Euro mehr als im Quartal zuvor. Zwischen teuerster und günstigster Wohnung liegen Anfang 2018 gut 7.000 Euro: Die Preise reichen von 1.374 bis 8.446 Euro pro Quadratmeter.

Häuser werden Anfang des Jahres ebenfalls zu höheren Preisen gehandelt: Die Analyse von Dr. Klein verzeichnet einen Anstieg um 1,39 Prozent zum Vorquartal und um 6,5 Prozent zum Vorjahresquartal. Im Mittel zahlen Hauskäufer und Bauherren in Hamburg einen ähnlichen Quadratmeterpreis wie Ende 2017 (2.587 Euro je Quadratmeter) und auch die Preisspanne befindet sich mit 538 – 12.500 Euro pro Quadratmeter auf dem gleichen Niveau.

Seite zwei: Berlin: Immobilien werden teurer – Wohnungen aber nicht mehr so schnell

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Janitos mit BiPRO-Award 2019 ausgezeichnet

Einmal jährlich trifft sich die Interessensgemeinschaft des Brancheninstituts für Prozessoptimierung (BiPRO), um sich über die aktuellen Entwicklungen der Branche auszutauschen. Im Rahmen dieser unter dem Namen BiPRO-Tag bekannten Veranstaltung wird von der Organisation BiPRO e.V. in regelmäßigen Abständen eine Auszeichnung vergeben.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbedarf: Deutschland muss mehr bauen

Bis 2020 müssen in Deutschland pro Jahr 341.700 neue Wohnungen entstehen, um den hohen Bedarf zu decken. Vor allem die Städte hinken stark hinterher. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wo besonders viele Wohnungen fehlen.

mehr ...

Investmentfonds

“Das nächste Google”: Wie StartMark die Branche angreifen will

Startschuss für StartMark: Der Wertpapierprospekt des Startup-Finanzierers aus Düsseldorf für ein in Deutschland in dieser Form bislang einmaliges “Security Token Offering” hat erfolgreich die Wertpapierprüfung der Finanzaufsicht BaFin durchlaufen. Schon ab 100 Euro können Anleger in ein Portfolio von Startup-Unternehmen investieren und daran partizipieren, wenn vielleicht auch das „nächste Google” dabei ist. Die Anleger-Rendite soll bei 10 bis 20 Prozent p.a. liegen.

mehr ...

Berater

Was kommt nach der NordLB? Pläne für den Herbst angekündigt

Was wird aus der Investitionsbank ohne die angeschlagene NordLB-Mutter? Für eine Neuaufstellung des landeseigenen Förderinstituts sieht Sachsen-Anhalt weiteren Klärungsbedarf. Bis zum Spätherbst soll klar sein, wie die Investitionsbank (IB) aus der NordLB herausgelöst werden kann, sagte Finanzminister Michael Richter (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

mehr ...

Sachwertanlagen

CH2 platziert erfolgreich erste Aves-Anleihe

Große Nachfrage verzeichnete in den vergangenen Wochen die Anleihe „Aves Transport 1“. Es handelt sich um die erste Anleihe des börsennotierten Konzerns Aves One, die mit einem Kupon von 5,25 Prozent ausgestattet ist und eine fünfjährige Laufzeit hat.

mehr ...

Recht

BGH entscheidet über zeitliche Festlegung von Rechtsschutzfällen

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung zur Zahlung verpflichtet? Mit dieser Frage musste sich der Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) Anfang dieses Monats auseinandersetzen.

mehr ...