IVD-Präsident: Wohnungspolitik gegen den Strich denken

In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden in Deutschland insgesamt 289.716 Wohnungen zum Bau genehmigt, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Das sind 1,2 Prozent oder 3.450 Genehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Mangel an marktaktiven freien Wohnungen machen die aktuelle Wohnungskrise aus.

Bereinigt um Neubaugenehmigungen für Wohnheime, die überwiegend für Flüchtlinge errichtet werden, ist die Zahl der Neubaugenehmigungen im Vergleich zu 2017 um 2,0 Prozent gestiegen.

„Die Entwickung der Baugenehmigungszahlen weist in die richtige Richtung. Aber leider ist den Menschen, die derzeit eine Wohnung suchen, damit nicht geholfen“, mahnt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD.

Ideologischen Ballast abwerfen

Wohnungen, deren Bau in diesem Jahr genehmigt wird, werden dem Markt durchschnittlich erst 2021 zu Verfügung stehen. Der Angebotsmangel auf dem Wohnungsmarkt müsse jedoch so schnell wie möglich behoben werden.

„Deshalb brauchen wir Wohnungspolitik ohne ideologischen Ballast und Lösungsvorschläge, die rasche Umsetzbarkeit und nachhaltige Effekte versprechen. Wir sollten keine Angst haben, gegen den Strich zu denken.“

Seite zwei: Debatte basiert auf einem Irrtum

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