4. Dezember 2018, 14:49
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Mittelstädte: So hoch sind Immobilienpreise und Mieten

Nicht nur in den Metropolen sind die Immobilienpreise und Mieten mittlerweile hoch, auch in vielen Mittelstädten ist dies der Fall. Das Portal Immowelt hat 111 dieser Städte untersucht. Vor allem im Süden der Republik sind die Wohnkosten hoch. Aber es gibt auch sehr günstige Standorte.

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Konstanz am Bodensee ist die teuerste Mittelstadt Deutschlands.

Unter deutschen Mittelstädten herrschen nach Aussage von Immowelt große Unterschiede bei den Miet- und Kaufpreisen von Immobilien. Die teuersten Standorte befinden sich demnach im Süden der Republik, am günstigsten wohnen die Deutschen im Osten und in Teilen Nordrhein-Westfalens.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Immowelt. Untersucht wurden dafür die Miet- und Kaufpreise der insgesamt 111 deutschen Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern.

Konstanz an der Spitze des Preisrankings

Die teuerste Mittelstadt ist demnach Konstanz. Wohneigentum kostet dort im Median 4.550 Euro pro Quadratmeter. Mietwohnungen werden für eine Kaltmiete von 12,10 Euro angeboten. Die Lage am Bodensee, die renommierte Universität und Arbeitsplätze im Wissenschaftssektor sind Gründe für die große Anziehungskraft.

Die Attraktivität spiegelt sich laut Immowelt in den hohen Preisen am Immobilienmarkt wieder. Dabei sind die Kaufpreise den Mieten davongeeilt, wie der Mietmultiplikator zeige. Er sagt aus, wie viele Jahresmieten man für eine Immobilie investieren muss. Dabei gilt: Je höher der Multiplikator, desto teurer die Immobilie. In Konstanz zahlen Käufer mehr als die 31-fache Jahresmiete.

Teurer Wohnungskauf in Rosenheim und Landshut

Noch höher ist der Mietmultiplikator nur in Rosenheim und Landshut. Während die Kaufpreise mit 4.290 Euro in Rosenheim und 3.950 Euro pro Quadratmeter in Landshut am zweit- beziehungsweise drittteuersten sind, rangieren die Mieten in beiden Städten mit rund zehn Euro pro Quadratmeter eher im oberen Mittelfeld.

Die Hochschulen und die pendelbare Nähe zu München locken immer mehr Menschen in die beiden Kommunen. Bei Rosenheim kommt zudem die gute Lage im Alpenvorland in der Nähe zum Chiemsee hinzu. Eine Folge der Attraktivität: Wohnraum wird dort immer begehrter und knapper. Aus diesem Grund entstehen zahlreiche Neubauten, die wiederum teuer am Markt angeboten werden.

Grafik: Höchste und niedrigste Kaufpreise in deutschen Mittelstädten

News-immowelt-04122018 in Mittelstädte: So hoch sind Immobilienpreise und Mieten

 

Seite 2: Teuerste Standorte in Bayern und Baden-Württemberg

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2 Kommentare

  1. @Bernhard Fleck
    Wer lesen kann, ist klarim Vorteil.
    “Untersucht wurden dafür die Miet- und Kaufpreise der insgesamt 111 deutschen Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern”. Germering hat weniger mit seinen 42.000 Einwohner weniger als die Untergrenze von 50.000.

    Zudem sollte man nicht Neubaupreise mit Durchschnittspreisen verwechseln.

    Kommentar von H Baumann — 7. Dezember 2018 @ 15:14

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Sie kennen offensichtlich nicht den Wohnungsmarkt im näheren Münchner Umland.
    Die kreisfreie Große Kreisstadt Germering mit 42.000 Einwohner bewegt sich auf € 8.000,– / m² Wohnfläche Wohneigentum und für Grundstücke Bauland werden bis zu € 1.900,– bezahlt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bernhard Fleck

    Kommentar von Bernhard Fleck — 4. Dezember 2018 @ 15:39

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