Wohneigentum: Preise entwickeln sich extrem unterschiedlich

Im vergangenen Jahr haben sich die Wohneigentumspreise in Deutschland überaus heterogen und weitestgehend verhaltener als im Vorjahr entwickelt. Das vermeldet aktuell der Immobilienverband IVD.

Ob Neubau oder Bestand: In den Klein- und Mittelstädten ist der Preiszuwachs 2018 insgesamt zurückgegangen.

Die bundesweite Preisdynamik bei Eigentumswohnungen (Bestand, mittlerer Wohnwert) betrage zwar noch immer 8,9 Prozent und bewege sich damit knapp über dem Vorjahresniveau (2017: 8,8 Prozent).

Einfamilien- und Reihenhäuser weisen dagegen ein zurückgehendes Preiswachstum auf. Zu diesem Ergebnis kommt der „Deutschlandtrend Wohneigentum 2018/2019“ des Immobilienverbandes IVD.

„In diesem Jahr beobachten wir bundesweit und über alle Segmente ganz unterschiedliche Preisentwicklungen“, erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD.

Entwicklung ist stark differenziert

Schick weiter: „In einzelnen Städteklassen und Segmenten wuchsen die Preissteigerungsraten weiter, aber generell zeichnet sich eine leichte Beruhigung der Märkte ab, vor allem bei Einfamilienhäusern und außerhalb der Großstädte.“

Mit Blick auf die politischen Diskussionen um die Kaufnebenkosten beim Erwerb von Immobilien sagt der IVD-Präsident: „Die aktuelle IVD-Analyse zeigt wie differenziert die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland ist.“

Eben weil die Preisentwicklung so unterschiedlich verlaufe, gebe es aktuell keinen Bedarf für eine bundeseinheitliche Regelung bei den Courtagesätzen.

Seite zwei: Wachstum in Kleinstädten geht zurück

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