1. November 2018, 14:28
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Rekord-Tiefststände bei leerstehenden Büros

Die durchschnittliche Leerstandsquote in Europa liegt mit 5,9 Prozent laut Savills derzeit auf einem historischen Tiefstand. Bis Jahresende soll sie noch auf 5,6 Prozent sinken. Von den bis 2019 geplanten Flächen ist bereits mehr als die Hälfte vermietet.

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Moderne Büros werden in begehrten Städten wie München und Berlin auch im kommenden Jahr Mangelware sein.

In den europäischen Großstädten Europas werden bis Ende 2018 etwa 3,2 Millionen Quadratmeter Büroflächen fertiggestellt. Das zeigt eine Studie des internationalen Immobiliendienstleistungs-Unternehmens Savills, in der 17 europäische Metropolen untersucht wurden. Für nächstes Jahr ist demnach ein Anstieg von 28 Prozent auf 4,1 Millionen Quadratmeter zu erwarten. Dennoch besteht nur ein geringes Risiko einer Überversorgung, da mehr als die Hälfte (51 Prozent) der im Bau befindlichen Flächen bereits vorvermietet sind: Im Detail sind das 58 Prozent der geplanten Fertigstellungen im zweiten Halbjahr 2018 sowie 40 Prozent im kommenden Jahr. Zusammengenommen mit den bestehenden Gebäuden soll das gesamte Angebot in den untersuchten Großstädten, einschließlich spekulativer Entwicklungsprojekte, bei lediglich sieben Prozent liegen. Die Märkte in Warschau (13 Prozent Verfügbarkeit), Dublin (12 Prozent) und Madrid (11 Prozent) bieten den Mietern dabei die größte Auswahl.

Unterversorgte Märkte in Berlin und München

Wie der Studie zu entnehmen ist liegt die durchschnittliche Leerstandsquote für Büroflächen in Europa auf einem historischen Tiefstand von 5,9 Prozent. Nach Savills-Prognosen wird der Wert in den 17 analysierten Großstädten bis zum Jahresende noch weiter auf 5,6 Prozent sinken. Stark unterversorgte Märkte sind Berlin (Leerstandsprognose von 1,4 Prozent am Jahresende), das CBD von Paris (2,1 Prozent) sowie München (2,5 Prozent).
Laut Savills wird es durch den Angebotsmangel in den Schlüsselmärkten für Unternehmen zunehmend schwieriger Gebäude zu finden, die ihren Anforderungen entsprechen. Seit 2013 ist der Flächenumsatz im Durchschnitt jährlich um fünf Prozent gestiegen und hat 2017 im Zuge steigender Beschäftigungszahlen und Unternehmenserweiterungen knapp die Zehn-Millionen-Quadratmeter-Marke übertroffen. Das Wachstumstempo hat sich aufgrund des mangelnden Angebots jedoch verlangsamt und die Studie zeigt sogar, dass der Flächenumsatz in diesem Jahr unter neun Millionen Quadratmeter fallen könnte.

“Die deutschen Städte zeichnen sich auch im europäischen Vergleich durch eine hohe Flächenknappheit aus und folglich sind die Vorvermietungsquoten in den Projekten hier sehr hoch”, erläutert Matthias Pink, Director und Head of Research Germany bei Savills. München (73 Prozent), Düsseldorf (66 Prozent) und Hamburg (64 Prozent) sind die drei Standorte mit dem höchsten Vorvermietungsstand in der Untersuchung. Zum Vergleich: In Madrid und Kopenhagen sind lediglich 20 beziehungsweise 25 Prozent der Projektflächen vorvermietet.

Seite zwei: Überangebot ist in weiter Ferne

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