Schwäbisch Hall bremst Rückgang beim Bauspar-Neugeschäft

Deutschlands größte Bausparkasse Schwäbisch Hall hat den starken Rückgang beim Neugeschäft im vergangenen Jahr bremsen können. Beim Vorsteuerergebnis schnitt das Unternehmen deutlich besser ab als im Jahr zuvor.

Die Abschlüsse von Bausparverträgen liegen seit einigen Jahren auf hohem Niveau.

Das Volumen der insgesamt abgeschlossenen neuen Bausparverträge ging weiter zurück – von 29,2 auf 28,0 Milliarden Euro –, aber nicht mehr so stark wie im Jahr davor. Vorstandschef Reinhard Klein sprach am Dienstag in einer Mitteilung von einem „soliden Jahrgang“.

Bei der Baufinanzierung, die in Zeiten niedriger Zinsen in der Regel besser läuft als das Bausparen, legte das Neugeschäft von 13,9 Milliarden im Jahr 2016 auf die bislang höchste Summe von 14,6 Milliarden Euro zu.

Beim Vorsteuerergebnis schnitt Schwäbisch Hall mit 334 Millionen Euro deutlich besser ab als im Jahr davor. Der starke Einbruch 2016 lag allerdings im Wesentlichen an Sonderrückstellungen, mit denen die Bausparkasse damals für schlechte Geschäfte angesichts der Niedrigzinsphase vorgesorgt hatte.

Den Angaben zufolge gab es auch 2017 Sondereffekte, die das Ergebnis diesmal positiv beeinflussten. Nähere Angaben dazu machte Schwäbisch Hall aber nicht.

Für das erste Quartal 2018 verbuchte Schwäbisch Hall in beiden Bereichen – Bausparen und Baufinanzierung – ein Plus. Das Volumen der neu abgeschlossenen Bausparverträge stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um sechs Prozent. Die Baufinanzierung legte um gut zwei Prozent zu. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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