Anzeige
13. August 2018, 14:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Standort Frankfurt: Rasantes Wachstum der Wohnungspreise

Die hohe Nachfrage am Frankfurter Immobilienmarkt lässt die Preise weiter steigen. Wohnungen der Baujahre ab 2000 haben sich nach Angaben von Aigner Immobilien innerhalb von einem Jahr um 22 Prozent verteuert.

Frankfurt-ranking in Standort Frankfurt: Rasantes Wachstum der Wohnungspreise

Der Andrang von Mietern und Käufern in der Mainmetropole ist hoch.

Knappes Angebot an Wohnimmobilien, steigende Preise: Frankfurt am Main verzeichnet immer mehr Einwohner und die Zinspolitik der EZB macht die Kapitalaufnahme für Immobilienfinanzierungen so günstig wie nie zuvor.

Auf dem Wohnimmobilienmarkt ist die Nachfrage nach Angaben von Aigner Immobilien deshalb deutlich höher als das Angebot und die Preise steigen. In 2017 wurden insgesamt 6.867 Immobilientransaktionen getätigt – rund zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Trotzdem wurden mit Verkäufen von Wohnimmobilien in Frankfurt in 2017 mehr als 7,3 Milliarden Euro umgesetzt – eine Steigerung von 8,4 Prozent gegenüber 2016.

Wohnungen seit 2006 um 137 Prozent verteuert

Eigentumswohnungen in allen Lagen werden immer teurer: Seit dem Jahr 2011 haben die Preise für Wohnungen in allen Lagen deutlich angezogen. Lag der Preisindex für Eigentumswohnungen in einfachen und sehr einfachen Lagen 2006 noch bei 100 Punkten (Referenzwert), erreichte er im Jahr 2017 schon stolze 237 Punkte. Das heißt, Wohnungen in diesen Lagen kosten seit 2006 über 137 Prozent mehr.

Die Quadratmeterpreise für Wohnungen aller Baujahresklassen weisen ebenfalls deutliche Zuwächse auf. Für Wohnungen der Baujahre ab 2000 (ohne Neubau) zahlen Käufer laut Aigner Immobilien derzeit rund 5.220 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche – rund 22 Prozent mehr als noch 2016.

Auch die Bodenpreise für Wohnbauflächen haben sich stark verteuert. In 2018 liegt der ertragswertorientierte Bodenpreisindex für Wohnbauflächen laut Aigner Immobilien bei 224 Punkten, Wohnbauland sei somit 1996 um rund 125 Prozent teurer geworden. Der steilste Preisanstieg sei vor allem ab 2014 festzustellen.

In 2017 wurden in Frankfurt insgesamt 431 Mehrfamilienhäuser mit einem Gesamtvertragswert in Höhe von knapp über eine Milliarde Euro verkauft. Der Geldumsatz war somit laut Aigner Immobilien 54 Prozent höher als noch im Vorjahr. Die Anzahl der Vertragsabschlüsse hat sich gegenüber 2016 um über 36 Prozent erhöht. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset – Kfz-Policen – Immobilieninvestments – Ruhestandsplanung

Ab dem 13. September im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Nur 48 Stunden: DFV bringt digitale Hausratversicherung mit Leistungsgarantie

Die Deutsche Familienversicherung hat eine neue Hausratversicherung auf den Markt gebracht. Der DFV-HausratSchutz ist damit die erste von insgesamt drei neuen Sachversicherungen, die in den kommenden Wochen folgen.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Wie hoch ist das durchschnittliche Baudarlehen?

Deutsche Kreditnehmer nehmen immer mehr Geld auf um sich den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über weitere aktuelle Entwicklungen bei Baufinanzierungen.

mehr ...

Investmentfonds

Warum der US-Handelskrieg eine Chance für die EU ist

Amerikas saure, nicht süße Handelspolitik zwingt China, Alternativen zu suchen. So belebt Peking die eurasische Seidenstraße wieder und holt Russland mit ins Boot. Beide Länder verbindet sicher keine Liebesbeziehung, aber für eine Vernunftehe gegen den gemeinsamen Feind USA reicht es allemal. Könnte man auch noch Europa anbinden, würde sich der bislang zeitintensive Seeweg chinesischer Exporte in die westliche Welt erheblich verkürzen. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

E-Auto: Wer zahlt bei Akkuschäden?

Die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge in Deutschland wächst langsam aber stetig. Eine der teuersten Komponenten im E-Auto ist der Akku, der schnell zwischen 8.000 und 10.000 Euro kosten kann, teilweise auch mehr. Doch wer zahlt, wenn der Akku kaputt geht?

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium veröffentlicht geprüften Portfoliobericht

Solvium Capital, Anbieter von Direktinvestments in Container und Wechselkoffer, hat den aktuellen Portfoliobericht des Unternehmens vorgelegt. Anders als offenbar beim ehemaligen Konkurrenten P&R läuft demnach alles vertragskonform.

mehr ...

Recht

Welche finanziellen Vorteile die Eheschließung bringt

Heiraten – ja oder nein? Keine einfache Entscheidung, doch auch neben der Liebe gibt es gute Gründe dafür. Die Experten der DVAG erklären, wie sich Eheleute bei Steuern und Versicherungen besserstellen können und geben Tipps, was sie beachten sollten.

mehr ...