Anzeige
24. Januar 2018, 15:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Soviel kosten Wohnungen in deutschen Großstädten Ende 2020

Das Portal Immowelt hat eine Prognose für die Entwicklung der Wohnungspreise in den 14 größten deutschen Städten bis Ende 2020 vorgelegt. Demnach ist kein Ende des Anstiegs zu erwarten: Innerhalb von knapp drei Jahren werde das Niveau im Schnitt um weitere 22 Prozent zulegen.

Haus-geld-shutt 128058443 in Soviel kosten Wohnungen in deutschen Großstädten Ende 2020

Eigentumswohnungen an den größten deutschen Standorten werden sich nach Aussage von Immowelt noch weiter verteuern.

Die Wohnungspreise in Deutschland werden in den nächsten Jahren der Immowelt-Kaufpreis-Prognose zufolge weiter steigen. Bis Ende 2020 liege die Zunahme im Mittel bei 22 Prozent.

Insbesondere Käufer in München müssen sich laut Immowelt auf neue Rekordhöhen einstellen: Wohnungen würden sich dort sogar um 28 Prozent verteuern. Der Quadratmeterpreis liege dann voraussichtlich mit prognostizierten 8.390 Euro über der 8.000-Euro-Marke. Bereits Ende dieses Jahres wird er laut Immowelt bei 7.140 Euro liegen. Zurzeit zahlen Wohnungskäufer in der bayerischen Landeshauptstadt im Median 6.540 Euro pro Quadratmeter.

Noch deutlicher trete der Unterschied im Vergleich zu 2010 hervor: Damals kosteten Wohnungen im Schnitt 2.970 Euro pro Quadratmeter und damit einen Bruchteil der Preise mit denen 2020 zu rechnen ist.

Zuzug nimmt weiter zu

Für die Vorausberechnung der Preise berücksichtigte Immowelt die Entwicklung von Bevölkerung, Verbraucherpreisindex und Baupreisindex und legte einen durchschnittlichen Zinssatz von 1,68 Prozent für Wohnbaukredite – den Schnitt des Jahres 2017 – zugrunde.

„Die Ergebnisse unserer Prognose zeigen, dass die Preise in den deutschen Großstädten auch in den nächsten zwei Jahren steigen werden. Das liegt vor allem daran, dass der Zuzug in die Ballungsräume weiter zunimmt und sich somit die Nachfrage nach Wohnraum stetig erhöht“, erklärt Ulrich Gros, CFO der Immowelt AG. „Das Angebot an Immobilien wird dem großen Ansturm aber nicht gerecht“, prognostiziert Gros weiter. „Hinzu kommt, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass die derzeitige Niedrigzinsphase auf einen Schlag beendet sein wird. Die Europäische Zentralbank wird den Leitzins nur in kleinen Schritten anheben.“

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

News-immowelt-24012018-1024x614 in Soviel kosten Wohnungen in deutschen Großstädten Ende 2020

Hohe Preisanstiege in Nürnberg und Hannover

Die günstigen Zinsen haben laut Immowelt nicht nur Auswirkungen auf Münchens Immobilienmarkt, auch in B-Städten halte der Preisaufschwung an. Beste Beispiele seien Hannover und Nürnberg. Beide hätten in den vergangenen Jahren ein hohes Bevölkerungswachstum verzeichnet, das auch in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich nicht abreißen werde.

Das habe zur Folge, dass sich die Kaufpreise in Hannover bis 2020 um 25 Prozent, in Nürnberg um 26 Prozent erhöhen – die höchsten Steigerungen nach München (28 Prozent). In Nürnberg prognostiziert die Immowelt-Berechnung in zwei Jahren Preise von 3.400 Euro pro Quadratmeter, aktuell liegt der Wert noch bei 2.700 Euro. In Hannover ist das Niveau generell etwas niedriger: Zurzeit zahlen Käufer 2.170 Euro pro Quadratmeter, 2020 sind bereits 2.720 Euro realistisch.

Berlin: Preise überschreiten die 4.000-Euro-Marke

Auch in Berlin, Stuttgart (je plus 24 Prozent) und Hamburg (plus 23 Prozent) müssen Käufer nach Aussage von Immowelt in zwei Jahren deutlich mehr Geld investieren. Besonders in Berlin würden die Preise bis 2020 in neue Sphären steigen. Aktuell seien es noch 3.460 Euro im Median, für Ende dieses Jahres werden 3.730 Euro prognostiziert.

Seite 2: Ein Zinsanstieg würde die Entwicklung bremsen

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Blockchain: (Noch) keine Priorität bei den Versicherern

Bei 68 Prozent der deutschen Finanzdienstleister räumen dem Thema Blockchain derzeit noch keine große Priorität ein. Viele Banken, Versicherer und Asset Manager wollen erst einmal abwarten, was die Konkurrenz macht, zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter den Führungskräften von 300 Banken, Versicherern und Vermögensverwaltern.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilien: Nachfrage im im Osten so hoch wie nie

Wohneigentum ist in Ostdeutschland aktuell so gefragt wie nie zuvor. Neben klassischen Selbstnutzern bringt die Niedrigzinsphase laut der Landesbausparkasse (LBS) auch immer mehr Investoren dazu, nach sicheren Anlagen auf dem Immobilienmarkt zu suchen.

mehr ...

Investmentfonds

Gedämpfter Optimismus in China

Das Vertrauen in das chinesische Wachstum schrumpft, ein Grund dafür ist der Handelskrieg, der von US-Präsident Donald Trump ausgeht. Doch der Konflikt könnte die Entwicklung des Landes und seines Marktes durchaus auch positiv beeinflussen.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...