20. April 2018, 14:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vonovia wandelt Schuldverschreibungen in zwölf Millionen Aktien um

Der deutsche Immobilienkonzern Vonovia hat aus der Umwandlung von Wandelschuldverschreibungen rund 11,9 Millionen junge Aktien der übernommenen Buwog bezogen. Das Übernahmeangebot an die Buwog-Aktionäre hatte eine Annahmequote von rund 74 Prozent erreicht.

Fusion-towers-watson in Vonovia wandelt Schuldverschreibungen in zwölf Millionen Aktien um

Die österreichische Buwog gehört nun zu rund 77 Prozent dem Immobilienkonzern Vonovia.

Damit ergebe sich für den 30 Millionen Euro schweren positiven buchhalterischen Vorzieheffekt ein Verwässerungseffekt je Aktie, teilte die österreichische Immobiliengesellschaft am Donnerstag nach Börsenschluss mit.

Die Zahl der bisher begebenen Buwog-Aktien betrug gut 112 Millionen. Die Aktienanzahl hat sich durch die Wandlung somit um gut zehn Prozent erhöht. Vonovia wurden bis zum Ende der regulären Annahmefrist am 15. März knapp 83 Millionen Buwog-Aktien zum Verkauf angedient. Das entspricht einer Annahmequote von 73,8 Prozent. Insgesamt hält Vonovia nun 77,24 Prozent der Anteile an der Buwog.

Zahlreiche Zukäufe in den vergangenen Jahren

Vonovia ist in den vergangenen Jahren vor allem durch Großübernahmen von Rivalen wie Gagfah, Süddeutsche Wohnen (Südewo) und Franconia stark gewachsen. Im vergangenen Jahr kam der Wiener Immobilienkonzern Conwert hinzu.

Die Mieteinnahmen des Konzerns stiegen im vergangenen Jahr um gut acht Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. Die Aufwendungen für die Instandhaltung und Modernisierung kletterten gleichzeitig auf 1,1 Milliarden Euro – das war ein Drittel mehr als 2016. Der Leerstand war weiter gering.

Gemessen an der Zahl der Wohnungen ist Vonovia rund sieben Mal so groß wie die Buwog. Der Bochumer Dax-Konzern, der 2015 aus der Fusion der Deutschen Annington und Gagfah entstanden war, verwaltete bisher rund 350.000 Wohnungen.

Buwog kommt auf 49.000 Einheiten, davon gut die Hälfte in Deutschland, etwa in Berlin und Hamburg. In Österreich ist Buwog etwa in Wien, Graz, Klagenfurt, Salzburg und Villach vertreten. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Überlastet und ausgebrannt

Hoher Zeitdruck und zunehmende Arbeitsverdichtung, aber auch zu viel Arbeit für die eigentlich vereinbarte Arbeitszeit sind Faktoren, die bei vielen Beschäftigten hierzulande zu Überlastung führen. Das zeigt der aktuelle DGB-Report „Arbeiten am Limit“.

mehr ...

Immobilien

Tipps für Mieter: Betriebskostenabrechnung ohne böse Überraschungen

Zu hoher Warmwasserverbrauch, einmalige Reparaturen oder ein falscher Umlageschlüssel: Die jährliche Betriebskostenabrechnung sorgt bei Mietern und Vermietern immer wieder für Streit und Diskussionen. Dabei muss nicht immer ein zu hoher Wasser- und Heizungsverbrauch des Mieters die Ursache für eine falsche Betriebskostenabrechnung sein. Nicht selten sind Kosten aufgelistet, die gar nicht umlagefähig sind. Worauf Mieter daher achten sollten, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleiters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...

Berater

Schweizer Verwahrer für “Kryptowerte” will nach Deutschland

Die Crypto Storage AG aus Zürich will eine eigene Präsenz in Deutschland aufbauen und kündigt an, eine Lizenz als “Kryptowerteverwahrer” für digitale Werte wie Bitcoin beantragen zu wollen. Hintergrund sind die neuen gesetzlichen Regelungen in Deutschland ab 2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft Healthcare-Immobilie in Hamburg

Das Immobilienunternehmen Patrizia AG hat für seinen Fonds Pflege Invest Deutschland I eine gemischt genutzte Immobilie mit Schwerpunkt auf sozialer und medizinischer Versorgung in Hamburg erworben.

mehr ...

Recht

Neues Urteil: Vorsicht bei “Service Calls”

“Service Calls“ eines Versicherungsmaklers können unzulässige Werbung sein. Auf ein entsprechendes Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. September 2019 (Az.: 15 U 37/19) hat nun die Rechtsanwaltskanzlei Wirth hingewiesen.

mehr ...