Vonovia-Übernahmeziel Buwog profitiert von Mietpreisanstieg und Neubau

Der anhaltende Mietpreisanstieg in deutschen Ballungszentren und der gefragte Neubau von Wohnungen haben beim Immobilienkonzern Buwog im ersten Geschäftshalbjahr 2017/18 für Schwung gesorgt.

Vonovia
Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will sich in einem Milliarden-Deal den österreichischen Rivalen Buwog einverleiben.

Die vor der Übernahme durch den Dax-Konzern Vonovia stehenden Österreicher konnten von Mai bis Ende Oktober ihr operatives Ergebnis, das sich an der wichtigen Branchenkenngröße FFO (Funds from Operations) bemisst, um nahezu ein Drittel auf gut 76 Millionen Euro steigern, wie Buwog am Donnerstag in Wien mitteilte.

Unter dem Strich erwirtschaftete die Gesellschaft rund 180 Millionen Euro, das war fast ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr. Darin schlug sich vor allem der durch den aktuellen Boom in der Branche gestiegene Wert der Immobilien nieder.

Vonovia hofft auf Schub bei der Immobilienentwicklung

Neben Österreich vermietet Buwog gut die Hälfte der rund 49.000 Wohnungen in Deutschland, etwa in Hamburg und Berlin. Anfang der Woche hatte Vonovia seine Übernahmepläne für das rund sieben Mal kleinere Unternehmen bekannt gegeben.

Vonovia erhofft sich durch den 5,2 Milliarden Euro schweren Kauf einen Schub bei der Immobilienentwicklung. In diesem Bereich waren die Österreicher im ersten Halbjahr stark gewachsen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden und die Aktionäre soll das Geschäft Mitte März 2018 über die Bühne gehen. (dpa-AFX)

Foto: Vonovia

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