19. Februar 2018, 07:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Winter: Der richtige Versicherungsschutz für Mieter und Eigentümer

Der Winter ist da und hat Schnee und Eis im Gepäck. Damit die kalte Jahreszeit nicht zum finanziellen Ruin wird, gibt der Bund der Versicherten e.V. (BdV) allen Mietern und Hausbesitzern Tipps für die richtige Absicherung.

Winter: Der richtige Versicherungsschutz für Mieter und Eigentümer

Mietern und Eigentümern steht eine Reihe von Versicherungen zur Auswahl um auch bei Minustemperaturen auf der sicheren Seite zu sein.

Sowohl Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer als auch Mieterinnen und Mieter sollten zumindest eine Privathaftpflichtversicherung haben, falls jemand auf ihrem Grundstück zu Schaden kommt“, erklärt BdV-Pressesprecherin Bianca Boss.

Hauseigentümer, aber oft auch Mieter, seien verpflichtet die Wege vor Haus oder Wohnung frei von Schnee und Eis zu halten. Werde dieser Pflicht nicht nachgekommen, müsse für entstandene Schäden gehaftet werden.

Haftpflichtversicherung ist essentiell

Diese Pflicht besteht für Mieter laut BdV dann, wenn die sogenannten Verkehrssicherungspflichten durch den Vermieter auf sie übertragen worden sind. Eine Privathaftpflichtversicherung sei daher existenziell für Mieter und Eigentümer.

Vermietende Hausbesitzer die nicht selbst im Haus wohnen und die Räum- und Streupflicht nicht auf einen Mieter übertragen haben, sollten zusätzlich eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen.

“Die Haftpflichtversicherung leistet bei berechtigten Ansprüchen, besitzt aber noch einen weiteren Vorteil: Der Versicherer wehrt unberechtigte Forderungen notfalls vor Gericht ab“, erläutert Boss.

Kürzung der Versicherungsleistung

Den Versicherungsbedingungen der Wohngebäudeversicherung zufolge müssen unter anderem im Winter alle Gebäude und Gebäudeteile beheizt und regelmäßig kontrolliert werden. Alternativ seien wasserführende Anlagen abzusperren und entleert zu halten.

Dies zu beachten sei wichtig, da der Versicherer von seiner Leistungsverpflichtung befreit sei, sollte der Versicherungsnehmer diese Obliegenheit vorsätzlich verletzen.

Bei lediglich grob fahrlässiger Verletzung werde die Leistung in einem, der Schwere der Schuld entsprechenden Maße gekürzt. Darüber hinaus kann der Versicherer den Vertrag laut BdV fristlos kündigen, sollten vorsätzliche oder fahrlässige Obliegenheitsverlezungen vorliegen.

Seite zwei: Gefahr durch Kerzenlicht

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Die Top 5 der Woche: Versicherungen

Was waren die interessantesten Versicherungs-Themen der Woche? Welche Beiträge klickten die Leser von Cash.Online besonders häufig? Unser wöchentliches Ranking zeigt es auf einen Blick.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Tempo als Erfolgsfaktor

Immobilienkäufer in Ballungsgebieten werden in der Regel eher beneidet als bemitleidet.
 Doch leicht haben sie es nicht. Für den Traum vom Eigenheim oder das passende Kapitalanlageobjekt müssen sie in der Regel lange suchen.

Teil Eins des Gastbeitrags von Dr. Matthias Sattler und Fidelius Möst, Berg Lund & Company

mehr ...

Investmentfonds

Die Top 5 der Woche: Investmentfonds

Was waren interessantesten Investment-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Berater

Die Top 5 der Woche: Berater

Welche Themen im Bereich Finanzberater interessierten die Leser von Cash.Online in der Woche vom ersten April ganz besonders? Die Antwort liefert unsere wöchentliche Liste.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Welche Sachwerte-News lagen im Interesse der Cash.Online-Leser diese Woche ganz vorn? Sehen Sie es auf einen Blick in unserem wöchentlichen Ranking:

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...