8. November 2018, 12:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohneigentum: Preise im Westen steigen an

Auch im dritten Quartal 2018 steigen die Immobilienpreise im Westen der Bundesrepublik weiter – in einigen Metropolen jedoch stärker als in anderen. So zahlen Kölner für ihre Wohnung durchschnittlich doppelt so viel wie Käufer in Dortmund.

Wohneigentum: Preise im Westen steigen an

Köln: Nach zwei rückläufigen Quartalen in Folge entwickeln sich die Wohnungspreise in der Rheinmetropole wieder nach oben.

Die Preise für Dortmunder Eigentumswohnungen machen im dritten Quartal laut dem Baufinanzierer Dr. Klein einen starken Sprung nach oben – nämlich um fast sieben Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Dagegen liegen Häuser mit einem leichten Zuwachs von 0,42 Prozent auf einem ähnlichen Niveau wie noch im Quartal zuvor.

Trend zu langen Zinsbindungen

Laut Thomas Przytulla, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Dortmund, tun hohe Preise dem Interesse an Wohneigentum aktuell keinen Abbruch. Immobilien stehen noch immer für Sicherheit, und das Bedürfnis danach mache sich auch bei den Finanzierungen bemerkbar.

“Der Trend geht zu sehr langen Zinsbindungen von 20 Jahren oder länger”, so seine Beobachtung. “Vermehrt schließen die Käufer auch Volltilgerdarlehen ab. Sie benötigen damit keine Anschlussfinanzierung und können so die Zinsentwicklung verfolgen, ohne rechnen zu müssen.”

Das Zinsänderungsrisiko schließen die Käufer Przytulla zufolge einfach aus. Darüber hinaus sparen sie damit auch Geld, da Banken bei Volltilgern mit den Zinsen immer etwas heruntergehen.

Seite zwei: Steigende Höchstpreise in Düsseldorf

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Gleicher Job, weniger Rente: 26 % weniger gesetzliche Rente für Frauen

Gleichberechtigung: 26 Prozent – so hoch ist die zu erwartende durchschnittliche Rentenlücke von Frauen im Vergleich zu Männern in Deutschland. Das heißt: Frauen erhalten mehr als ein Viertel weniger gesetzliche Rente vom Staat als ihre männlichen Kollegen. Eine Frau, die mit 67 Jahren in den Ruhestand geht, erhält nach heutiger Berechnung im Monat 140 Euro weniger Rente als ein Mann. 

mehr ...

Immobilien

Unausgepackte Kartons: Jeder 3. Deutsche ist nach 5 Jahren noch nicht fertig mit dem Umzug

So ein Umzug ist stressig, gerade für Berufstätige und Familien mit kleinen Kindern. Was gerade nicht dringend erledigt werden muss, wird verschoben. Je weniger Zeit seit dem letzten Umzug vergangen ist, desto mehr Aufgaben haben Umzügler noch auf ihrer To-Do-Liste. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von umzugsauktion.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

Cash.-Branchengipfel: “BaFin-Aufsicht positiv”

Der 9. Cash.-Branchengipfel Sachwertanlagen brachte einige durchaus überraschende Ergebnisse, unter anderem zur geplanten BaFin-Aufsicht über den freien Vertrieb sowie zu den voraussichtlichen Kosten dafür. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „B++“ für United Investment Partners Projektentwicklungen Deutschland

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. hat den Fonds „United Investment Partners Projektentwicklungen Deutschland“ mit insgesamt 67 Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „gut“ (B++).

mehr ...

Recht

Nach Ausstieg: Kein Anrecht auf Bestandsübertragung

Regulation und digitaler Wandel verändern die Versicherungsbranche rasant. Vor diesem Hintergrund überprüft das Gros der Vermittler die eigene unternehmerische Ausrichtung. Eine Folge sind zunehmende Zahlen registrierter Versicherungsmakler. Doch was passiert mit dem Bestand? Ein Kommentar von Alexander Retsch, Syndikusanwalt der vfm Gruppe.

mehr ...