Wohneigentum: Preise im Westen steigen an

Auch im dritten Quartal 2018 steigen die Immobilienpreise im Westen der Bundesrepublik weiter – in einigen Metropolen jedoch stärker als in anderen. So zahlen Kölner für ihre Wohnung durchschnittlich doppelt so viel wie Käufer in Dortmund.

Köln: Nach zwei rückläufigen Quartalen in Folge entwickeln sich die Wohnungspreise in der Rheinmetropole wieder nach oben.

Die Preise für Dortmunder Eigentumswohnungen machen im dritten Quartal laut dem Baufinanzierer Dr. Klein einen starken Sprung nach oben – nämlich um fast sieben Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Dagegen liegen Häuser mit einem leichten Zuwachs von 0,42 Prozent auf einem ähnlichen Niveau wie noch im Quartal zuvor.

Trend zu langen Zinsbindungen

Laut Thomas Przytulla, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Dortmund, tun hohe Preise dem Interesse an Wohneigentum aktuell keinen Abbruch. Immobilien stehen noch immer für Sicherheit, und das Bedürfnis danach mache sich auch bei den Finanzierungen bemerkbar.

„Der Trend geht zu sehr langen Zinsbindungen von 20 Jahren oder länger“, so seine Beobachtung. „Vermehrt schließen die Käufer auch Volltilgerdarlehen ab. Sie benötigen damit keine Anschlussfinanzierung und können so die Zinsentwicklung verfolgen, ohne rechnen zu müssen.“

Das Zinsänderungsrisiko schließen die Käufer Przytulla zufolge einfach aus. Darüber hinaus sparen sie damit auch Geld, da Banken bei Volltilgern mit den Zinsen immer etwas heruntergehen.

Seite zwei: Steigende Höchstpreise in Düsseldorf

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