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16. Februar 2018, 11:00
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Wohnimmobilien: Köln dynamisch, Dortmund stagniert

Die Preise für Wohnimmobilien entwickeln sich in den meisten westdeutschen Metropolen nach wie vor dynamisch, jedoch gibt es derzeit Ausnahmen von dieser Entwicklung. Das zeigt eine aktuelle Marktanalyse des Finanzdienstleisters Dr. Klein.

Wohnimmobilien: Köln dynamisch, Dortmund stagniert

Köln: Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal verzeichneten Wohnungen hier das größte Preiswachstum.

Dr. Klein zufolge setzte sich der leichte Preisrückgang für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Rheinmetropole Köln im vierten Quartal 2017 nicht fort – zum Jahresende wurden Häuser hier wieder um 2,52 Prozent teurer.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien die Preise sogar um 8,3 Prozent angestiegen, jedoch habe sich die Preisspanne verringert: Mit 7.250 Euro liege der höchste Quadratmeterpreis etwa 1.300 bis 1.500 Euro unter dem der vorherigen drei Quartale.

Im Mittel geben Hauskäufer und Bauherren Ende 2017 2.305 Euro pro Quadratmeter aus und damit 50 Euro pro Quadratmeter mehr als im dritten Quartal.

Nachdem er zwei Quartale in Folge gesunken war, stieg der Medianpreis für Wohnungen in Köln wieder leicht an, so Dr. Klein. Weiterhin können auch der Einstiegspreis (933 Euro pro Quadratmeter) und der Index anstiege verzeichnen. Letzterem zufolge kosten Kölner Wohnungen 2,71 Prozent mehr als im Vorquartal und seien 13,25 Prozent teurer als im Vorjahresquartal.

Düsseldorf: Wohnungen besonders dynamisch

Anders als in Köln bewegen sich die Preise für Häuser in Düsseldorf kaum. Dort betrage die Steigerung zum Vorquartal gerade einmal 0,23 Prozent, während der Medianwert nur um einen Euro pro Quadratmeter ansteige.

Ende letzten Jahres habe das günstigste Haus der Stadt 530 Euro pro Quadratmeter und das teuerste 8.558 Euro pro Quadratmeter gekostet – genauso viel wie im dritten Quartal.

Im Vergleich dazu legen Düsseldorfer Wohnungen laut Dr. Klein stärker zu: Ihr Preis steigt im Vergleich zum Vorquartal um etwa 4,5 Prozent.

Auch die Preisspanne liege deutlich höher als zuvor. So sei die günstigste Wohnung für 929 Euro pro Quadratmeter zu haben, was 250 Euro pro Quadratmeter teurer sei als im übrigen Jahr 2017. Weiterhin sei auch der Medianwert mit einem Plus von knapp 150 Euro pro Quadratmeter stärker gestiegen als in den vorherigen Quartalen.

Seite zwei: Strenge Banken in Dortmund

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