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4. Juli 2018, 11:09
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Wohninvestments: Deutsches Transaktionsvolumen fast verdoppelt

In der ersten Hälfte dieses Jahres wurden am Wohninvestmentmarkt der Bundesrepublik Transaktionen im Gesamtwert von 11,76 Milliarden Euro getätigt – ein Anstieg von 96 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wohninvestments: Deutsches Transaktionsvolumen fast verdoppelt

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien bleibt weiterhin hoch, wobei Studenten- und Mikrowohnanlagen auf besonderes Interesse stoßen.

Wie das Transaktionsberatungsunternehmen Dr. Lübke & Kelber mitteilt wurden im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 329 Transaktionen durchgeführt, davon 147 schon im ersten Quartal.

Im ersten Quartal habe das Unternehmen insgesamt 84.100 gehandelte Wohnungen, was einer Steigerung von rund 75 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 entspreche.

“Mit der Buwog-Übernahme durch die Vonovia war bereits das erste Quartal überdurchschnittlich transaktionsstark ausgefallen”, sagt Ulrich Jacke, Geschäftsführer der Dr. Lübke & Kelber GmbH.

Markt von deutschen Investoren dominiert

“Diese Entwicklung, die bei durchweg gestiegenene Preise und bereits sehr stark unter Druck geratenen Renditen nicht unbedingt absehbar war, setzt sich fort. Der Wohnimmobilienmarkt präsentiert sich allen Unkenrufen zum Trotz mehr als solide.”

Mit einer Gewichtung von etwa 83 Prozent dominieren deutsche Investoren weiterhin klar das Marktgeschehen. Insgesamt habe ihr Investitionsvolumen im ersten Halbjahr 2018 bei rund 9,75 Milliarden Euro gelegen.

Internationale Investoren kommen mit etwa zwei Milliarden Euro auf rund 17 Prozent des Volumens. “Ausländische Investments verharren wie in den vorangegangenen Quartalen bei ungefähr einem Fünftel des gesamten Transaktionsvolumens. Der größte Teil des Marktgeschehens bleibt in deutscher Hand”, so Jacke.

Trend zur regionalen Diversifizierung

Der Durchschnittspreis pro gehandelter Wohneinheit lag Dr. Lübke & Kelber zufolge bei rund 140.000 Euro und war damit um etwa 10,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Im selben Zeitraum sei der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf etwa 2.175 Euro gestiegen.

Jacke erläutert: “Der verglichen mit dem Vorjahr moderate Anstieg ist eher auf eine veränderte Struktur der Transaktionen als auf ein abflachendes Preisniveau zurückzuführen. Einige größere Transaktionen fanden in strukturschwächeren Regionen mit entsprechend geringeren Preisniveaus statt.”

So habe beispielsweise die ZBI in Zwickau 3.000 Einheiten von der Vonovia erworben. “Der Trend zur regionalen Diversifizierung verstetigt sich zunehmend: Die Wohnimmobilienmärkte außerhalb der Top-Sieben-Städte steigen weiter in der Investorengunst.”

Seite zwei: Vorrangig klein- und mittelgroße Transaktionen

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