Baugemeinschaften: Wie man sie gründet, welche Vorteile sie bieten

Als Mitglied einer Baugemeinschaft lässt sich nicht nur preiswerter und individueller bauen, sondern auch gute Nachbarschaft erleben. Schützenhilfe bei der Realisierung leisten erfahrene Projektsteuerer.

Durch die Nutzung von Baugemeinschaften lassen sich Kosten sparen.

Durch gemeinsame Planung, Koordination sowie Einkauf von Materialien und Dienstleistungen lassen sich in einer Baugemeinschaft bis zu 20 Prozent der anfallenden Baukosten einsparen – eine attraktive Option für Bauherren jeden Alters, um sich preiswerten Wohnraum in guter sozialer Umgebung zu erschließen. Bislang scheiterte das Modell jedoch daran, dass kein geeigneter Baugrund zu finden war. Zahlreiche Kommunen reagieren, indem sie Baugrund zu Verkehrspreisen an Baugemeinschaften vergeben.

Ausgezeichnete Vorbilder

„Baugemeinschaften vereinen viele Vorteile unter einem Dach, die sich über herkömmliche Bauweisen so nicht erzielen lassen“, sagt Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. Die Münchner Genossenschaft Wogeno entwickelt seit 1993 soziale Wohnprojekte in Niedrigenergiebauweise. Gemeinschaftsräume, Nachbargärten und Gästeapartments sind Standard, Car- und Bike-Sharing senken die Mobilitätskosten. Auch das Hamburger Projekt Dock71 setzt auf Nachhaltigkeit – mit Gemeinschaftsraum und begrünter Dachterrasse. Dafür gab es eine Auszeichnung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Es muss nicht immer Neubau sein

Ein Projektsteuerer mit einschlägigen Referenzen sollte bei Baugemeinschaften nicht fehlen. „Die qualifizierte Baubegleitung verkürzt die Antragsverfahren und bringt die unterschiedlichen Bedürfnisse zusammen“, sagt der BHW Experte. „Das gilt übrigens auch für Wohneigentümergemeinschaften, die ihr Mehrfamilienhaus umfassend modernisieren wollen.“ (fm)

Foto: Shutterstock

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