7. Februar 2019, 11:01
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Immobilienanalyse: Bis zu 790 Euro für Studentenbuden

In München kostet eine Studentenwohnung mit 790 Euro Miete am meisten. Wie teuer andere Universitätsstädte sind und wo die Entwicklung hinführt, zeigt eine aktuelle Immowelt-Analyse.

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Studentenwohnungen werden immer teurer.

Kleine Einraumwohnungen, die das Nötigste enthalten und nicht allzu viel kosten – solche Unterkünfte zur Miete wünschen sich viele Studenten. Doch derartige Wohnungen zu finden, wird immer schwieriger. In den beliebtesten deutschen Unistädten steigen die Mieten stetig weiter. Am teuersten sind studententaugliche Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in München. Im Median 790 Euro Miete müssen dort gezahlt werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von immowelt.de, für die die Mietpreise in 68 ausgewählten Studentenstädten untersucht wurden. Trotz der bereits höchsten Mieten zeigt die Preiskurve in München weiter steil nach oben. Im Vergleich zu 2017 kosten Studentenbuden 13 Prozent mehr – damals waren es noch 700 Euro. Auf dem ohnehin sehr angespannten Wohnungsmarkt konkurrieren Studenten mit Pendlern um die wenigen kleinen bezahlbaren Wohnungen.

Doch selbst, wenn sie den Zuschlag für eine Wohnung erhalten, sind die Kosten häufig nur durch Nebenjobs oder Zuschüsse der Eltern zu tragen. Eine ähnliche Situation finden Studenten in Frankfurt vor – wenngleich das Preisniveau dort deutlich niedriger ist. In der zweitteuersten aller untersuchten Städte kosten kleine Wohnungen 530 Euro Miete. Genauso wie in München beträgt in der Mainmetropole die Steigerung zum Vorjahr 13 Prozent.

Größter Anstieg in Stuttgart

Noch stärker sind die Preise in Stuttgart gestiegen. Während Studenten im vergangenen Jahr 410 Euro zahlen mussten, sind es aktuell 500 Euro. Der Sprung von 22 Prozent ist die Folge der geringen Angebotszahl an kleinen Wohnungen. Wenn neu gebaut wird, dann meistens Wohnungen mit mehreren Zimmern, die aber eher für gutverdienende Paare oder Familien geeignet sind.

Der starke Aufwind in den vergangenen Jahren und die anhaltend hohe Attraktivität führen auch in Berlin dazu, dass die Mieten steigen – im vergangenen Jahr um 15 Prozent. In der einst günstigen Metropole kostet eine studententaugliche Wohnung inzwischen 470 Euro. In anderen Großstädten wie Köln (430 Euro), Hamburg (420 Euro) oder Nürnberg (400 Euro) wohnen Studenten inzwischen günstiger als in der Hauptstadt.

Seite zwei: Kleine Studentenstädte boomen

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