Ostdeutsche Baubranche geht zuversichtlich ins neue Jahr

Die ostdeutsche Bauwirtschaft schaut positiv auf das neue Jahr. Trotzdem wächst allmählich die Skepsis, ob der Boom in der Branche langfristig fortbestehen kann, wie Robert Momberg vom Bauindustrieverband Ost der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte.

Insgesamt ist das Jahr 2018 im ostdeutschen Baugewerbe gut verlaufen. Ein großes Problem bleibt jedoch die Bürokratie am Bau.

Der Verband vertritt 260 Unternehmen mit etwa 20.000 Beschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Die Zahlen und Aussagen beziehen sich aber auf den gesamten Osten.

Grund für die Befürchtungen sei, dass der Wohnungsbau langsam abebben könne und öffentliche Mittel nicht schnell genug fließen, weil es einen Fachkräftemangel in den Bauverwaltungen gebe, erklärte Momberg.

Ein großes Problem im Osten sei auch die schlechte Breitbandversorgung. Im bundesweiten Vergleich belegten hier die neuen Länder die hinteren Plätze.

Breitbandausbau muss einfacher werden

So liege die Abdeckung mit schnellem Internet in Sachsen-Anhalt bei 59,5 Prozent, in Brandenburg bei 69,6 Prozent und in Sachsen bei 70,8 Prozent. Aber nur mit dem Ausbau des Breitbandnetzes sei es möglich, Verfahren zu beschleunigen und damit auch Kosten zu sparen.

Bei Straßenbaumaßnahmen sollten zunehmend Leerrohre mitverlegt werden, forderte der Hauptgeschäftsführer. Bei dem Bedarf des Breitbandausbaus könnten so Kosten und Zeit gespart werden.

Außerdem trage es zur Verringerung von Baustellen bei, wenn Straßen und Fußwege nicht extra geöffnet werden müssten.

Seite zwei: Bürokratie bleibt großes Problem

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