17. März 2020, 10:06
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Grundsteuerreform verunsichert Eigentümer und Vermieter

Seit Herbst 2019 steht fest: Die Höhe der Grundsteuer wird künftig neu berechnet werden. Das betrifft allein Deutschland rund 36 Millionen Grundstücke bzw. Immobilien. Dabei können die Berechnungsmethoden je nach Bundesland individuell ausgestaltet werden. Wie groß die Verunsicherung durch die Grundsteuerreform insbesondere auf Eigentümerseite ist, zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Proptech-Start-ups HAUSGOLD unter mehr als 400 Immobilieneigentümern.

Grundsteuer in Grundsteuerreform verunsichert Eigentümer und Vermieter

„Die Ergebnisse bestätigen zuallererst einmal unser Bauchgefühl und das Feedback, dass wir in unserer täglichen Zusammenarbeit mit Maklern und Immobilienverkäufern erhalten“, sagt HAUSGOLD-Gründer und CEO Sebastian Wagner. „Und doch waren wir von der Eindeutigkeit überrascht: Über die Hälfte aller Befragten befürchtet durch die Grundsteuerreform einen Wertverlust ihrer Immobilie oder sind darüber zumindest stark verunsichert“.

Der Hintergrund dieser Verunsicherung liegt in der unmittelbaren Auswirkung auf die regelmäßigen Kosten einer Immobilie: Steigt die Grundsteuer an, wirkt sich das bei einer selbstgenutzten Immobilie unmittelbar auf die monatliche Belastung des Eigentümers aus – zu denen etwa Finanzierungskosten oder die sogenannten Nebenkosten gehören. Bei vermieteten Wohnungen gehörtdie Grundsteuer zwar zu den umlagefähigen Nebenkosten, hat aber als Teil der Gesamtmiete immer einen direkten Einfluss auf die im Markt zu erzielender Kaltmiete. Schließlich rechnet selbst der Mieter immer mit einem Maximalbudget für seinen Wohnraum. Obwohl Faktoren wie die Grundsteuer also bei einem Immobilienverkauf eine große Rolle spielen, ist das Informationsdefizit auf Eigentümerseite groß. Weniger als 25 Prozent aller Teilnehmer der HAUSGOLD-Umfrage fühlen sich überhaupt in der Lage, einen potenziellen Immobilienkäufer über die Veränderungen der Grundsteuerreform sicher aufzuklären.

Dem Makler als Immobilienexperten fällt laut Sebastian Wagner durch diesen Zustand eine besondere Aufgabe zu: „Das Know-how und die Beratungsfunktion eines regional starken Immobilienmaklers ist nicht ersetzbar und geht weit über den reinen Verkaufsprozess hinaus“, so Wagner. „Ein guter Makler kennt die aktuellen rechtlichen Veränderungen und kann potenzielle Käufer darüber umfassend aufklären. Das entlastet den Verkäufer nicht nur emotional, sondern schafft Sicherheit auf beiden Seiten.“

Mit verschiedenen digitalen Tools ermöglicht HAUSGOLD den Maklern sich im Tagesgeschäft auf eben diese Beratungsarbeit konzentrieren zu können. Weil HAUSGOLD dabei nicht mit eigenen angestelltem Maklern arbeitet, tritt das Startup mit den kooperierenden Immobilienexperten auch nicht in einen Wettbewerb. Durch den großen Pool an Maklern und präzise Daten über deren Kompetenzen, findet HAUSGOLD auf der anderen Seite für jede Immobilie stets den passenden Makler. Der gesamte Verkaufsprozess wird dabei für Verkäufer und Makler transparent und sicher.

 

Foto: Shutterstock

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