10. Januar 2020, 15:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wie Harry und Meghan finanziell unabhängig werden wollen

Wenn Harry und Meghan von finanzieller Unabhängigkeit sprechen, beziehen sie sich damit auf den sogenannten Sovereign Grant. Das ist eine Art Aufwandsentschädigung, die der britische Staat den Royals für ihre öffentlichen Aufgaben gewährt. Beispielsweise werden daraus Mitarbeiter bezahlt, Gebäude in Schuss gehalten und Reisen finanziert.

128255539 in Wie Harry und Meghan finanziell unabhängig werden wollen

Das private Vermögen von Harry und Meghan wird auf umgerechnet rund 40 Millionen Euro geschätzt. 

Insgesamt soll der Zuschuss im kommenden Steuerjahr 85,9 Millionen Britische Pfund (umgerechnet rund 100 Millionen Euro) betragen. Errechnet wird die Höhe des Sovereign Grant als Anteil der Einnahmen aus dem Crown Estate, einem Immobilienfonds, der ursprünglich auf den Besitz der Krone zurückgeht.

Welcher Anteil davon auf Harry und Meghan entfällt, ist nicht bekannt. Er dürfte aber verhältnismäßig gering sein. Ihr Wohnsitz in Windsor, Frogmore Cottage, wurde allerdings mit Geld aus dem Sovereign Grant restauriert. Kostenpunkt: umgerechnet 2,8 Millionen Euro. Nach Angaben des Paares werden die laufenden Kosten für ihr Büro nur zu fünf Prozent aus dem Sovereign Grant und damit direkt vom Steuerzahler beglichen. Darauf wollen sie in Zukunft verzichten.

Einnahmen aus Land- und Immobilienbesitz 

Der größte Teil des Geldes – die übrigen 95 Prozent, mit denen das Paar seinen Haushalt finanziert – kommt aus Einnahmen, die Prinz Charles vor allem über seinen Land- und Immobilienbesitz durch die Duchy of Cornwall (Herzogtum Cornwall) bezieht. Sie gelten als privat.

Die Duchy umfasst 53.000 Hektar Land vor allem im Südwesten Englands, der Gewinn belief sich im vergangenen Jahr auf umgerechnet rund 25 Millionen Euro. Davon entfallen Medienberichten zufolge jedes Jahr mehrere Millionen auf Harry und Meghan, deren privates Vermögen auf umgerechnet rund 40 Millionen Euro geschätzt wird. (dpa-AFX) 

Foto: Picture Alliance 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Policen Direkt erweitert Geschäftsführung

Philipp Kanschik und Christopher Gentzler verstärken zum 01. Januar 2020 die Geschäftsleitung der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH. Zusammen mit der bestehenden Geschäftsführung werden sie den Ausbau des zuletzt stark gewachsenen Maklergeschäfts weiter vorantreiben.

mehr ...

Immobilien

McMakler knackt die Milliarden-Marke

Beste Stimmung auf dem Immobilienmarkt: Die Branche spricht bereits vom Superzyklus und ein Ende des Booms sehen Experten derzeit nicht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Jahresrückblick von McMakler wider.

mehr ...

Investmentfonds

Globaler Branchenindex für Erneuerbare Energie schlägt MSCI World

Die umweltfreundliche Erzeugung von Energie ist einer der Megatrends der kommenden Jahre. Dies schlägt sich zunehmend an der Börse nieder. Jon Sigurdsen, Portfoliomanager des DNB Fund – Renewable Energy, analysiert, warum der MSCI World bereits 2019 übertroffen wurde.

mehr ...

Berater

Blau Direkt holt Kerstin Möller-Schulz in die Geschäftsführung

Ab Februar ist Kerstin Möller-Schulz neben CEO Lars Drückhammer und Oliver COO Pradetto neue Geschäftsführerin CFO beim Lübecker Maklerpool Blau Direkt.

mehr ...
22.01.2020

Simplify your job!

Sachwertanlagen

RWB steigert Umsatz zum fünften Mal in Folge

Die RWB Group hat im Jahr 2019 bei Privatanlegern und institutionellen Investoren insgesamt mehr als 77,5 Millionen Euro platziert. Mehr als drei Viertel des platzierten Kapitals entfallen auf das Kerngeschäft der Private-Equity-Dachfonds.

mehr ...

Recht

Negativzinszahlungen an die EZB steigen auf 25 Milliarden Euro

Im vergangenen Oktober senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins für Banken auf -0,5 Prozent. Gleichzeitig führte sie durch eine Zinsstaffelung einen Freibetrag ein: Einlagenüberschüsse in Höhe der sechsfachen Mindestreserve, die die Banken als Pflichteinlage bei den nationalen Zentralbanken unterhalten müssen, werden vom Negativzins ausgenommen. Eine heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellte Analyse des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions legt nun erstmals dar, wie sich die geldpolitischen Änderungen der EZB auf die Negativzinszahlungen der Banken konkret auswirken.

mehr ...