S&P klassifiziert Absolute-Return-Fonds

Standard & Poor’s Fund Services veröffentlicht erstmals ein Klassifizierungssystem und ein erweitertes Ratings-Research-Verfahren zu Absolute-Return-Fonds. Darüber hinaus vergibt Standard & Poor’s neben den bekannten, auf qualitativen Kriterien beruhenden Fonds-Management-Ratings ein zusätzliches N-Rating. Dieses spiegelt die potenzielle Kapitalstabilität eines Fonds in Ratingstufen von N1 bis N9 wider. Bisher sind Investoren und Finanzberatern mit einer verwirrenden Vielfalt von unter dem Oberbegriff ?Absolute Return“ zusammengefassten Anlageprodukten konfrontiert, die in verschiedene Assetklassen, Anlagemethoden, Risikotoleranzniveaus und Zielsetzungen investieren.

Nach der neuen Standard & Poor’s-Klassifizierung qualifizieren sich als Absolute-Return-Fonds solche Produkte, die in der Lage sind, auch ?short“ gehen zu können, soweit dies im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Möglichkeiten liegt. Darüber hinaus müssen sie unabhängig von den jeweiligen Märkten eine Mindestrendite von Libor +100 Basispunkte vor Gebühren anstreben.

?Wir haben dadurch klare Unterscheidungsmerkmale für Fonds definiert, deren Vorgabe es ist, in Baissemärkten keine Kapitalverluste zu erleiden und solchen, die sowohl in Hausse- als auch in Baissemärkten eine entsprechende Rendite anstreben,“ sagte Kate Hollis, Associate Director bei Standard & Poor’s Fund Services. ?Wir wollen die Anlageprozesse und Risiken der Fonds, einschließlich ihrer Derivate- und Short-Positionen, transparenter machen. Eine starke Gewichtung im Ratingverfahren erhält daher die Analyse der Risikopositionen und des Risikomanagements“, erläuterte Hollis weiter.

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