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16. Februar 2006, 00:00
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Union Invest verfünffacht Nettozufluss

Union Investment hat das 50. Jahr seit Gründung der Gesellschaft mit neuen Anlegergeldern von 8,4 Milliarden Euro in ihre Fonds abgeschlossen. Ende 2004 hatte dieser Wert bei 1,5 Milliarden Euro gelegen. Sechs Milliarden davon entfielen auf Publikumsfonds. Mit diesem Ergebnis landete die Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen Bankengruppe auf dem zweiten Platz der BVI-Statistik. Das Volumen in den Wertpapier-Publikumsfonds betrug Ende 2005 rund 79 Milliarden Euro (93 Milliarden inklusive der Immobilienfonds).

Mit 4,8 Milliarden Euro frischer Gelder war wie bei vielen Wettbewerbern die Rentenfondsseite besonders stark, während Aktienfonds mit Nettozuflüssen von 323 Millionen bei den Anlegern durchfielen. Absatztreiber im Neugeschäft waren neu aufgelegte Fonds, die insgesamt drei Milliarden Euro einsammeln konnten. ?Das entspricht 50 Prozent des gesamten Nettoabsatzes bei Publikumsfonds?, so Dr. Rüdiger Ginsberg, Vorsitzender des Vorstandes der Union Asset Management Holding AG.

Ein Schwerpunkt wird in diesem Jahr die Weiterentwicklung des Segments Altersvorsorge sein. Mit 2,8 Millionen Riester-Fondssparplänen ist Union Investment in diesem Bereich Marktführer innerhalb der Fondsbranche. Darüber hinaus sollen neue Anlageklassen und -konzepte entwickelt werden. ?Mit Blick auf die kommenden Monate geht es dabei insbesondere um Fonds für Immobilienaktien und Rohstoff-Engagements über Derivate?, sagt Ginsberg.

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