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26. März 2007, 00:00
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Studie: Bergbaufirmen kaum ökologisch

In einer aktuellen Untersuchung hat die Rating-Agentur oekom research, München, die Aktivitäten der 20 weltweit bedeutendsten börsennotierten Metall- und Bergbauunternehmen und bewertet und geprüft, inwieweit ökologische und soziale Aspekte in der Unternehmenspolitik eine Rolle spielen. Die Notenskala reicht von A+ (beste Note) bis D- (schlechteste Note). Die beste Bewertung erhielt der britisch-australische Bergbaukonzern BHP Billiton mit der Note B+, gefolgt von dem US Aluminium-Konzern Alcoa. BHP Billiton und Alcoa konnten vor allem durch ihr hohes gesellschaftliches Engagement punkten. Im unteren Viertel der Rangliste rangieren die internationalen Stahlkonzerne Thyssen Krupp und Arcelor Mittal.

?Die Herausforderungen der Branche in den Bereichen Umwelt und Soziales sind verglichen mit anderen Industriezweigen sehr hoch”, erklärt Kristina Rüter, branchenverantwortliche Analystin bei oekom research.. Wie exponiert beispielsweise die Arbeitsbedingungen sind, zeige die Tatsache, dass nur ein einziges der analysierten Unternehmen keine tödlichen Arbeitsunfälle innerhalb der letzten drei Jahre verzeichnete: Der Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie. Bei dem kürzlich fusionierten Stahlunternehmen Arcelor Mittal dagegen wurden im Jahr 2006 allein an Standorten in Kasachstan und Rumänien 47 Arbeiter Opfer tödlicher Unfälle, so Rüter. Die Unglücke ereigneten sich überwiegend in unterirdischen Minen und waren zumindest teilweise auf mangelnde Sicherheitsstandards zurückzuführen.

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