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8. Dezember 2009, 14:46
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„Back to the Roots“

Dirk Müller, aus Funk und Fernsehen als „Mister Dax“ bekannt, wird für Cash. im Rahmen seines neuen Projekts Cashkurs.Trends regelmäßig die wichtigsten Zukunftsbranchen unter die Lupe nehmen und zeigen, worauf Investoren achten müssen.

D-M Ller-500 210 in „Back to the Roots“

Cash.: Sie wollen mit ihren Analysen und Empfehlungen „zurück zu den Wurzeln“. Was heißt das konkret?

Müller: Eine erfolgreiche Investmentstrategie zeichnet sich dadurch aus, mittel- bis langfristig in nachvollziehbare Anlagen zu investieren und dabei die Trends von morgen zu berücksichtigen. Keine unkalkulierbaren Wetten und keine kurzfristige Zockerei mit abenteuerlichen Aktien, deren Geschäftsmodell keiner versteht. Der ursprüngliche und ehrenvolle Sinn der Börse besteht darin, Menschen mit guten Ideen, aber ohne ausreichendes Kapital, mit anderen Menschen zusammenzubringen, die Geld haben, aber keine umsetzbaren Ideen. Wir wollen dabei zuvorderst Gesellschaften identifizieren, die noch nicht in aller Munde sind.

Cash.: Wie setzen Sie das um?

Müller: Wir wollen monatlich einen relevanten Markt untersuchen. Dr. Eike Wenzel, einer von Deutschlands renommiertesten Trendforschern und  Mitglied der Geschäftsleitung des Zukunftsinstituts mit Sitz in Kelkheim, wird für uns die Megatrends der Zukunft aufspüren und mit seinem Team die Expertisen für die jeweiligen Märkte wissenschaftlich erarbeiten. Er identifiziert jeweils die entscheidenden Strömungen sowie die wichtigsten Unternehmen auf den Märkten. Anschließen prüft Börse Go AG die Bilanzen der identifizierten Branchenführer fundamental auf Herz und Nieren. Wir bewerten unter anderem die Verschuldung, Gewinnentwicklung, Managementleistung und natürlich, wie groß die Chance ist, dass Unternehmen tatsächlich von künftigen Entwicklungen profitieren können. Als Ergebnis erhalten wir die technologisch und bilanziell aussichtsreichsten Unternehmen.

Cash.: Damit ist aber noch nicht Schluss?

Müller: Die Chartanalysten von Godmode-Trader.de sollen den richtigen Einstiegslevel wie auch den richtigen Einstiegszeitpunkt für die Aktien der interessantesten Gesellschaften herausfinden. Die detaillierten Ergebnisse veröffentlichen wir dann in Form eines Börsenbriefs. Mir ist besonders wichtig, dass es dort aber keine aggressiven Aufforderungen wie „Kaufen Sie sofort und werden Sie reich!“ gibt, sondern ernsthafte Empfehlungen für die am besten aufgestellten Unternehmen. Da mich auch die beste Aktie Geld kosten kann, wenn ich sie zum falschen Zeitpunkt kaufe oder nicht rechtzeitig verkaufe, soll die Chartanalyse die richtigen Einstiegs- und auch Ausstiegszeitpunkte liefern. Dazu kaufen wir hochwertige Expertisen ein und betreuen die aktuellen Empfehlungen mit hohem technischem und personellem Aufwand. Die weitere Kurs- und Unternehmensentwicklung wird von uns laufend analysiert, online kommentiert und gegebenenfalls werden dann die nötigen Konsequenzen gezogen.

Cash.: Wie unabhängig sind Sie?

Müller: Vollkommen. Wir sind nicht von großen Geldhäusern abhängig und lassen uns ausschließlich von unseren Kunden bezahlen. Es werden selbstverständlich keine Papiere empfohlen, die jemand aus unserem Team bereits besitzt. Und auch in unser Musterdepot kommen Aktien erst, nachdem wir die Gesellschaften als lukrativ vorgestellt haben. Diese Regeln gelten ausnahmslos.

Cash.: Womit starten Sie?

Müller: Als ersten Zukunftsmarkt haben wir E-Mobilität ausgewählt. Die Frage lautet, welche Rolle künftig Elektroantriebe spielen und wie sich dabei die Akkutechnik entwickelt. Und natürlich welche Unternehmen weltweit von diesen Trends profitieren werden. Ein Milliardenmarkt. Davon werden die Autohersteller ebenso profitieren wie die Zulieferindustrie, die sich auf diese neue Technik versteht. Folgen sollen unter anderem das Windkraft-Spezialthema Offshore-Anlagen, Medizintechnik zur Behandlung der Volkskrankheit Diabetes und auch Rohstoffunternehmen mit Konzentration auf Lithium und die sogenannten Seltenen Erden.

Hier finden Sie Dirk Müllers Webportal Cashkurs. Müller ist Börsenhändler in Frankfurt.

Interview: Marc Radke

Foto: Dirk Müller

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