Franklin Templeton: Potenzial in Indien

Trotz kurzfristiger Gegenwinde infolge der Finanzkrise zeigt Indien stärkere Fundamentaldaten als die meisten Mitbewerber. Das dürfte sich nach Einschätzung von Sukumar Rajah, Direktor und CIO von Franklin Templeton India, letztendlich auch in der Performance des dortigen Aktienmarkts zeigen.

Die indische Volkswirtschaft stütze sich, so Rajah, vorwiegend auf den Binnenkonsum und auf inländische Investitionen. Darin unterscheide sie sich maßgeblich von vielen vergleichbaren Ländern, die auf Ausfuhren angewiesen sind.

Zudem habe der indische Dienstleistungssektor einen vergleichsweise hohen Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes. Andere Volkswirtschaften der Region hängen laut Rajah stärker am produzierenden Gewerbe.

Zu guter Letzt sei Indien strukturell in der Lage, langfristig hohes Wachstum zu generieren, da die hohe Sparquote und der Anstieg des Prokopf-Wachstums großen Anteil an der wirtschaftlichen Expansion der letzten Jahre gehabt haben.

Für Taj-Mahal-Aktien spreche außerdem deren aktuell attraktives Bewertungsniveau, meint der Franklin-Templeton-CIO. Nach dem jüngsten Verkaufsdruck seien die führenden Indizes auf den tiefsten Stand seit Jahren gefallen. (hb)

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