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30. März 2009, 00:00
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Hedgefonds: Die fetten Jahre vorbei?

Manager von Hedgefonds verbuchten auch 2009 wieder Traum-Gehälter. Dabei kann ihre Bilanz kaum schlechter ausfallen.

Über 600 Milliarden US-Dollar haben Hedgefonds seit Beginn der Finanzkrise verloren. Rund 20 Prozent von ihnen ging das Kapital aus und sie mussten infolgedessen ganz schließen. Davon bleiben auch die Einkünfte ihrer Lenker nicht unberührt, das Salär der 25 Fondsmanager mit den höchsten Einkünften hat sich nahezu halbiert.

Allzu viel Mitleid scheint trotzdem nicht vonnöten. Insgesamt kassierten die Top-Spekulanten nach einer Studie des US-Magazins Alpha zufolge knapp 12 Milliarden US-Dollar. Allen voran James Simons. Sein Hedgefonds Renaissance Technologies setzt auf quantitative Strategien. Der Mathematik-professor lässt Computer mit Unmengen von Finanzdaten füttern und erfolgreich Handelsempfehlungen ausspucken. Beloh-nung: 2,5 Milliarden US-Dollar.

Vorjahresprimus John Paulson muss ich nach 3,7 Milliarden Euro in 2007 mit einem Gehalt von nur noch zwei Milliarden US-Dollar zufrieden geben. Der Bruder des ehemaligen US-Finanzministers hat bereits 2007 auf einen Zusammenbruch des Kre-ditmarktes für Immobilien spekuliert.

Ebenfalls Milliarden-Einkünfte können John Arnold mit 1,5 und George Soros mit 1,1 Milliarden US-Dollar vorweisen. (mr)

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