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28. April 2009, 00:00
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Nachhaltigkeit: Performance-Treiber oder Modeerscheinung?

Nachhaltiges Vermögensmanagement liegt im Trend. Tatsächlich taugt es nach Ansicht vieler Profi-Anleger jedoch eher als Image-Politur denn als Renditemotor. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Union Investment, dem Fondsanbieter der Volks- und Raiffeisenbanken mit Sitz in Frankfurt.

Über ein Drittel unzureichend informiert

Die Umfrage unter 256 institutionellen Investoren ergab, dass zwar 64 Prozent der Profis in nachhaltigen Strategien investiert sind. Allerdings scheren sich immerhin über ein Drittel der Befragten überhaupt nicht um solche Kriterien. Für schlecht oder sehr schlecht informiert hält sich ebenfalls ein gutes Drittel der Teilnehmer.

Die Studie belegt zudem, dass es sich bei dem Überbegriff der Nachhaltigkeit um eine relativ abstrakte Worthülse handelt: ?Überwiegend begreifen die Anlegerüber alle Investorengruppen hinweg nachhaltige Investments als einendiffusen Mix aus ökologisch, ethisch und sozial definierten Kriterien. Fürnichtmal die Hälfte haben entsprechende Anlagestrategien auch eineökonomische Dimension?, erläutert Alexander Schindler, als Vorstandsmitglied vonUnion Investment verantwortlich für das Insti-Geschäft.

Für Image- und Marketingzwecke geeignet

Für 75 Prozent derjenigen, die auf nachhaltige Investments verzichten, stellen diese eine Kostenbelastung dar. 73 Prozent sehen diese Anlagen sogar als Renditebremse. Die Beweggründe sich im nachhaltigen Bereich zu engagieren, liegen für über zwei Drittel im Bestreben, das Image zu verbessern oder die Marketingchancen zu optimieren.

?Diese Ergebnisse überraschen insofern, weil es als gesichert gilt, dass nachhaltige Investments nicht grundsätzlich zu schlechterenAnlageergebnissen führen müssen?, so Schindler. Der Experte glaubt, dass vielen Investoren nicht bewusst ist, welchen ökonomischen Nutzen nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage leisten können. (hb)

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