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25. Juni 2009, 00:00
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Studie: Begriff Nachhaltigkeit bleibt intransparent

Eine von der Feri EuroRating Services AG durchgeführte Umfrage unter 600 professionellen Investoren ergab einmal mehr, dass der Begriff ?Nachhaltigkeit? bei Anlegern nicht umfassend verstanden wird. Während Sustainability als Investmentthema zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Produktangebot für viele Investoren noch nicht ausreichend transparent, was sich auch in mangelnder Vergleichbarkeit niederschlägt.

Die meisten Umfrageteilnehmer verbinden mit ?Nachhaltigkeit? vor allem die Themenbereiche ?erneuerbare Energien?, ?gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung? und ?Umweltschutz? (jeweils von rund 48 Prozent aller Umfrageteilnehmer ausgewählt). Relativ häufig genannt wurden darüber hinaus die Themen ?Einhaltung der Menschenrechte?, der ?Kampf gegen den Klimawandel? (jeweils rund 28 Prozent) sowie der ?faire Handel? (21 Prozent). Insgesamt stehen derzeit ökologische Aspekte im Vordergrund, die von der globalen Diskussion über Klimawandel und erneuerbare Energien bestimmt werden. Das greift jedoch zu kurz, meint Dr. Tobias Schmidt, Vorstandsmitglied der Feri EuroRating Services AG: ?Nachhaltige Investments beschränken sich nicht nur auf ökologische Kriterien, ebenso unerlässlich für das Thema Sustainability sind soziale und ethische Aspekte. Hier gilt es für Fondsanbieter noch viel Aufklärungsarbeit bei der Unterscheidung der verschiedenen Nachhaltigkeitsprodukte zu leisten?, sagt Schmidt.

Diese Schwierigkeiten bei der Definition des Begriffs ?Nachhaltigkeit? machen neue Auswahl- und Bewertungskriterien für entsprechende Anlageprodukte sinnvoll und notwendig. Ratings können hierbei ein wichtiges Hilfsmittel darstellen. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ist der Meinung, dass dies die Transparenz des Angebotes an Nachhaltigkeitsfonds erhöhen könne. Rund 28 Prozent halten hierfür spezielle Nachhaltigkeitsratings für besonders geeignet, 27 Prozent würden die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in konventionelle Fondsratings bevorzugen. Lediglich 17 Prozent halten Ratings in diesem Zusammenhang nicht für hilfreich. Zur Steigerung der Transparenz etablierte Feri bereits im Mai 2008 drei Aktien-Kategorien zum Thema Nachhaltigkeit.

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