Anzeige
Anzeige
16. September 2010, 17:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Investments: Bauchgefühl wichtiger als Bankberater

Neben der allgemeinen wirtschaftlichen Lage achten deutsche Wertpapierbesitzer bei ihren Anlageentscheidungen vor allem auf ihr Bauchgefühl. Die Empfehlungen ihres Bankberaters nehmen sie dagegen nicht so wichtig, wie eine Forsa-Studie im Auftrag der Deutschen Wertpapier Service Bank (DWP Bank) zeigt.

Bauch-entscheidung-127x150 in Investments: Bauchgefühl wichtiger als BankberaterFür 71 Prozent der 1.020 befragten Wertpapierbesitzer ist die Wirtschaftslage in Deutschland und der Welt ein wichtiger oder sogar sehr wichtiger Aspekt bei Investments. Das „Bauchgefühl“ ist mit 59 Prozent der zweitwichtigste Faktor für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, danach folgt der Verlauf des Deutschen Aktienindex (Dax), den 55 Prozent als wichtig oder sehr wichtig bezeichnen.

Erst auf dem vierten Rang kommt mit 49 Prozent die Empfehlung des Bankberaters. Einstufungen von Analysten rangieren mit 21 Prozent auf den hinteren Plätzen und Empfehlungen von Freunden oder Bekannten bringen es auf 17 Prozent.

Auf die Frage nach den wichtigsten Faktoren, die eine Bank bieten muss, stehen Sicherheit, Vertrauen und persönliche Beratung ganz oben. Das nennen die Befragten noch vor den Faktoren Konditionen und Preise. Am wenigsten wichtig ist den Anlegern die eigene technische Ausstattung der Bank für die Abwicklung von Wertpapiergeschäften.

Wie ist es um die Zufriedenheit der Beratungsgespräche zu Wertpapieranlagen bestellt? 42 Prozent aller Befragten fühlten sich beim letzten Beratungsgespräch zu Wertpapieranlagen gut oder sogar sehr gut beraten. Die durchschnittliche Bewertung lag in einer Schulnote ausgedrückt bei 2,6. 14 Prozent aller Befragten gaben ihrer Bank eine schlechtere Note als drei, ein Viertel hat noch nie eine Anlageberatung bei der Bank in Anspruch genommen.

Ein weiteres Umfrage-Ergebnis: 34 Prozent der Befragten planen künftig einen geringeren Einsatz von Aktien bei der Anlage ihres Vermögens, 14 Prozent wollen Aktien mehr als bisher einsetzen. Auch Versicherungsprodukte, wie Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen wollen sie weniger als bisher nutzen.

Im Vergleich zur Umfrage vor zwölf Monaten habe sich die Abneigung gegen Aktien allerdings merklich reduziert, so die Auftraggeber der Studie. 2009 hatten noch 56 Prozent aller deutschen Wertpapierbesitzer angegeben, Aktien weniger einsetzen zu wollen und 49 Prozent gaben dies für Versicherungsprodukte an.

Als Favoriten unter den Anlegern gelten Tages- und Festgeld. 29 Prozent der Befragten wollen diese Anlageformen mehr als bisher nutzen, nur 13 Prozent weniger. Immobilien wollen 21 Prozent der deutschen Wertpapierbesitzer künftig mehr und ein gleich hoher Prozentsatz weniger nutzen. (ks)

Foto: Shutterstock

Anzeige

2 Kommentare

  1. Das Bauchgefühl hat an der Börse rein gar nichts verloren!
    Denn dann bekommt man Angst, wenn alles in den Keller fällt und super mutig, wenn die Jahrshohcs erreicht werden.

    Das ist genau der verkehrte Weg – aber es ist ein Bauchgefühl 😉

    Kommentar von Onassis — 16. September 2010 @ 20:28

  2. […] bei ihren Anlageentscheidungen vor allem auf ihr Bauchgefühl. Die Empfehlungen […] Cash. Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Investments: Bauchgefühl wichtiger als Bankberater | My Blog — 16. September 2010 @ 19:10

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

“Erfreulich hohes Niveau”: Softfair prüft BU-Tarife

Die Qualität der Berufsunfähigkeitsversicherungen ist weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige BU-Leistungsrating von Softfair. Die Analysten haben nach eigenen Angaben 167 Tarife von 38 Anbietern auf den Prüfstand gestellt, gefiltert nach Berufsstatus.

mehr ...

Immobilien

Immobilien-Crowdinvesting: Vorerst keine Einschränkungen

Die Abgeordneten des Bundestags diskutierten vergangene Woche die Evaluation des Kleinanlegerschutzgesetzes und haben vorerst keine Einschränkungen vorgesehen. Somit können Crowdinvesting-Angebote für Immobilien weiter in der bestehenden Form durchgeführt werden.

mehr ...

Investmentfonds

Folgen der Normalisierungs-Strategie der Fed

Die amerikanische Notenbank Fed ist aktuell dabei, ihre Strategie für eine “Normalisierung” ihrer Bilanz zu überdenken. Entzieht das dem US-Anleihenmarkt und dem Markt für globale risikobehaftete Aktiva das Fundament, fragt sich Gavyn Davies von Fulcrum AM.

mehr ...

Berater

Ertrags-Nießbrauch: Firmenanteile schenken, Gewinne behalten

Das Maklerunternehmen soll nach und nach an die nächste Generation übertragen werden, aber die generierten Gewinne sollen den Beschenkten noch nicht zufliessen? Die Lösung: Schenker können sich an den verschenkten Unternehmensanteilen einen Nießbrauch einräumen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A+“ für Ökorenta Erneuerbare Energien IX

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Sachwertfonds „Erneuerbare Energien IX“ der Ökorenta aus Aurich mit insgesamt 82 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

mehr ...

Recht

BU-Streitfälle vor Gericht: Wie stehen Ihre Chancen?

Wird ein Versicherungsnehmer berufsunfähig und verweigert sein Versicherer die Zahlung einer BU-Rente, landen diese Streitfälle nicht selten vor Gericht. In seiner aktuellen Ausgabe hat das Verbrauchermagazin Finanztest 143 BU-Urteile ausgewertet – worüber wurde am meisten gestritten?

mehr ...