3. Mai 2011, 15:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Argentos: Makler-Software für Honorarberatung

Der Maklerpool Argentos hat seine Beratungs- und Abwicklungssoftware Adworks um ein Modul für Honorarberatung erweitert. Das Tool soll es ermöglichen, Vergütungsmodelle so miteinander zu kombinieren, dass für Berater und Kunden eine optimale Lösung erreicht wird.  

Support-127x150 in Argentos: Makler-Software für Honorarberatung Wie das Unternehmen mitteilt, können Vertriebspartner mit dem neuen Modul zusätzlich oder alternativ zu den klassischen Abschluss- und Bestandsprovisionen eine Servicegebühr einrichten, verwalten, dokumentieren und abrechnen, die sie vorher mit ihren Kunden vereinbaren.

Das Tool ist laut Argentos so aufgesetzt, dass dieser Posten monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich abgerechnet werden kann.

“Der oft aufgebaute Entweder-oder-Gegensatz zwischen Provisionen und Honorar war für uns nicht zielführend. Es konnte für uns nur ein Sowohl-als-auch sein”, erklärt Argentos-Vorstand Michael Weisz. Grundsätzlich sei die Servicegebühr als Festbetrag oder als prozentualer Anteil am Depotwert vereinbar, wobei der Depotwert auf Tagesbasis berechnet werde.

Bei der prozentualen Gestaltung der Gebühr kann als Honorar auch ein Minimum- und ein Maximum-Betrag frei gewählt werden, um der tatsächlichen Depotgröße besser gerecht zu werden. Zudem können, so Argentos, beide Seiten plattformunabhängig einen Start- und einen Endpunkt für die Laufzeit des Servicegebührenmodells festlegen. So könnten sie sich das Überwachen und Einhalten von Kündigungsfristen sparen.

Mit Hilfe eines Filter soll es zudem möglich werden, Teile eines Kundendepots für besondere Zwecke, etwa für Steuerrückstellungen oder für die Ausbildung der Kinder abzugrenzen. Ein solcher Filter könne, so Argentos, auch nur für den Teil des Depots erstellt werden, der mit einer Servicegebühr abgerechnet werden soll und in den nur Fonds aufgenommen werden, die in der Honorarberatung Verwendung finden.

Außerdem erlaube es die Software, alle anfallenden Aktivitäten systematisch nach Art und Dauer zu dokumentieren und mit verschiedenen Stundensätzen etwa für Sekretariat oder Senior-Beratung zu verrechnen. „Ein solches Protokoll als Anlage zur eigentlichen Honorarrechnung schafft Transparenz und damit Akzeptanz beim Kunden“, so Weisz, der erwartet, dass der Gesetzgeber das Berufsbild des Honorarberaters künftig schärfer als bisher definieren wird. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Die Bayerische: Magdalena Neuner wird Markenbotschafterin

Die Versicherungsgruppe die Bayerische arbeitet ab sofort mit Magdalena Neuner, einer der erfolgreichsten deutschen Biathletinnen, als Markenbotschafterin zusammen. Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der nachhaltigen Markenlinie Pangaea Life. Die 33-Jährige ist seit dem Ende ihrer aktiven Sportkarriere in zahlreichen Medien unter anderem als TV-Expertin bei der ARD zu sehen und engagiert sich sozial, beispielsweise für die DFL Stiftung.

mehr ...

Immobilien

Lompscher-Rücktritt: BFW sieht Chance für Neubeginn

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg sieht im Rücktritt von Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher die Chance für einen Neubeginn in der Berliner Wohnungspolitik. Insbesondere müsse der Regierende Bürgermeister Michael Müller den Wohnungsneubau in der Hauptstadt jetzt zur Chefsache erklären und das entstandene politische Vakuum ausfüllen.

mehr ...

Investmentfonds

Trump oder Biden? Das ist nicht die entscheidende Frage

Die halbe Welt diskutiert darüber, ob der nächste US-Präsident Donald Trump oder Joe Biden heißen wird. Für die Finanzmärkte ist aus unserer Sicht aber noch wichtiger, ob einer von ihnen nach der Wahl am 3. November die Mehrheit seiner Partei sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat hinter sich weiß – oder ob die Kammern wie heute unter Präsident Trump unterschiedliche Mehrheiten haben.

mehr ...

Berater

Über den Wert einer gesunden Konfliktkompetenz

Konfliktmanagement – klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie unbedingt weiter! Die Fürstenberg-Kolumne mit Mareike Fell

mehr ...

Sachwertanlagen

Corestate-Tochter startet Logistik/Light Industrial Joint Venture

STAM Europe, eine Tochtergesellschaft des Immobilien-Investmentmanagers Corestate Capital Holding, und ein nordamerikanischer institutioneller Investor starten ihr zweites Investitionsprogramm im Logistik- und Light Industrial-Sektor in Frankreich in Form des Joint Ventures “Highlands II”. Ein riesiges Logistik-Projekt wurde bereits erworben.

mehr ...

Recht

Staatliche Unternehmen auf Steuervermeidungskurs

Steuerskandale internationaler Konzerne finden sich beinahe täglich in der medialen Berichterstattung. Eine aktuelle Studie von WU-Professorin Eva Eberhartinger macht nun deutlich, dass auch staatliche Unternehmen Steuern vermeiden. Dabei zeigt sich: Auch diese Unternehmen brauchen Anreize, um Steuervermeidung zu unterbinden.

mehr ...