DB: Aktien ja, Anleihen nein für vermögende Privatkunden

Die Deutsche Bank setzt im Private Wealth Management (PWM) verstärkt auf Aktien. Anleihen von Industriestaaten sind dagegen gar nicht gut gelitten.

Das Asset Management der Deutschen Bank für vermögende Kunden favorisiert in den kommenden Monaten vor allem die Schwellenländer in Asien. „Aktien aus den Emerging Markets sind im derzeitigen Umfeld wegen hoher Gewinnerwartungen und attraktiver Bewertungen der dortigen Unternehmen interessant“, erklärt Joachim Häger, Vorsitzender der Geschäftsleitung im PWM Deutschland der Deutschen Bank. Ferner eröffneten Anlagen in Währungen der asiatischen Schwellenländer zusätzliche Renditechancen.

Trotz der positiven Aussichten für Aktien bleibt der Aktienanteil in den PWM-Depots unverändert bei 37 Prozent. „Für die Sommermonate bleibt die Volatilität bei den Aktienkursen hoch. Privatkunden sollten deshalb ihre Liquidität in den Depots erhöhen, um bei Kaufgelegenheiten gut gerüstet zu sein“, rät Björn Jesch, Chief Investment Officer bei PWM. Dagegen empfiehlt er Staatsanleihen der Industrieländer zu verkaufen, da sich nach dem temporären Renditerückgang in den letzten Monaten die Risiken deutlich erhöht hätten. Daneben favorisiert Jesch vor allem Anleihen mit kurzen Laufzeiten.

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