Anzeige
9. September 2011, 17:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

M&G nimmt Unternehmensanleihen ins Visier

Die britische Fondsgesellschaft M&G sieht große Anlagechancen bei hochwertigen Corporate Bonds: “Eine exzellente Gelegenheit, zu niedrigen Kursen in Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating zu investieren”, rät Fondsmanager Stefan Isaacs.

Bilanz2-127x150 in M&G nimmt Unternehmensanleihen ins VisierNach den Marktturbulenzen im August sind Bonds mit guter Bonität demnach ein Schnäppchen, solange es in den westlichen Ländern nicht zu einer Rezession kommt. Isaacs, Lenker des M&G European Corporate Bond Fund, analysiert, dass „die meisten Nicht-Finanz-Unternehmen sehr gut aufgestellt sind und nach wie vor solide Bilanzen aufweisen“.

Die Spreads von Anleihen, die von Unternehmen außerhalb des Finanzsektors mit guter Bonitätsbewertung begeben wurden, sind außergewöhnlich hoch. Zwischen 1999 und 2008 lagen die Spreads laut einer Untersuchung der Investmentbank Citigroup insgesamt weniger als dreißig Tage über diesem Level.

“Ein derart ausgeprägter Spread impliziert, dass jedes siebte Unternehmen mit guter Bonitätsbewertung in den nächsten fünf Jahren nicht in der Lage sein wird, seine Anleihen zu tilgen – eine extrem pessimistische Einschätzung”, erklärt Isaacs.

Isaacs nennt als aussichtsreiche Beispiele Henkel mit “BBB”-Rating und 5,4 Prozent Rendite sowie Virgin Media mit “BBB-” und 6,1 Prozent Rendite: „Die eigentlichen Probleme bestehen nach wie vor am Staatsanleihemarkt sowie am Markt für Anleihen von Finanzunternehmen. Wir meiden diese beiden Bereiche bei M&G schon seit geraumer Zeit.“

Auch die gesellschaftliche Bedeutung von Unternehmensanleihen führt Isaacs an: „Wo ich mit einer Anlage Unternehmen mit einer gesunden Kapitalstruktur unterstützen kann, das heisst Firmen mit ordentlichen Gewinnaussichten, guter Liquidität und begrenztem Refinanzierungsrisiko, werde ich das wohl auch weiterhin tun.” Eine weitere Abwärtsspirale oder politische Fehler will Isaacs allerdings nicht ausschließen. (mr)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Serviceatlas: Die besten Lebensversicherer 2018

Niedrige Zinsen am Kapitalmarkt, hohe Garantien aus Altverträgen – die Lage der deutschen Lebensversicherer erschwert sich zusehends. Darum erweitern aktuell viele Produktgeber ihr Portfolio. Doch wie ist es um die Kundenorientierung der Anbieter bestellt?

mehr ...

Immobilien

JLL: Ein Plädoyer für das Bestellerprinzip

Wer bestellt, der bezahlt. Ein selbstverständliches Geschäftsprinzip in der weltweit als höchst professionell anerkannten Immobilienbranche der angelsächsischen Länder wird hierzulande noch immer kontrovers diskutiert.

Kommentar von Timo Tschammler, Jones Lang Lasalle (JLL) Germany

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Krypto-Indexfonds

Krypto-Fonds gibt es bereits. Ein Schweizer Vermögensverwalter ist sich dennoch sicher, mit einem neuen Fonds den Krypto-Markt zu stärken. Regulierung muss Krypto-Anlageprodukten nicht schaden, sie kann ihnen auch nützen, so der Anbieter.

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...