Schuldenkrise treibt Gold auf Rekordhoch

Die Unsicherheit der Investoren aufgrund der Schuldenkrisen in den USA und Europa hat dem Goldpreis zu einem neuen Allzeithoch verholfen. Erstmals wurde eine Feinunze des Edelmetalls für mehr 1.600 US-Dollar gehandelt. 

goldrallyAuch in Euro gerechnet erreichte der Goldpreis mit 1141,55 Euro ein neues Rekordhoch. Im aktuellen Markumfeld behauptet sich Gold damit einmal mehr als gefragte Krisenwährung.

Während in der Eurozone die Wahrscheinlichkeit einer Umschuldung Griechenlands mit schwer abschätzbaren Folgen steigt, tobt in den USA weiter der Haushaltsstreit um die Anhebung der gesetzlichen Schuldengrenze.

Der Goldpreis profitiert von der Flucht der Anleger in sicherere Häfen und setzt so seinen seit Monaten andauernden Höhenflug fort. Seinen letzten historischen Höchststand hatte das gelbe Edelmetall erst Ende April erreicht.

Studien zeigen, dass Investoren ihre Verlustrisiken durch begrenzte Gold-Anteile im Portfolio deutlich senken können. Experten empfehlen den Rohstoff in der Regel aber nur als Beimischung. (hb)

Foto: Shutterstock

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