4. Oktober 2012, 12:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lupus Alpha warnt vor schlechten Absolute-Return-Fonds

Die Qualitätsunterschiede bei Absolute-Return-Fonds wachsen. Laut dem Frankfurter Vermögensverwalter Lupus Alpha nimmt die Streuung zwischen guten und schlechten Offerten verglichen mit dem Vorjahr zu.

Absolute Return

So lautet das Ergebnis einer aktuellen Analyse. Weitere Resultate: Mehr als 70 Prozent der Absolute-Return-Fonds haben über den Zeitraum von drei Jahren eine positive Rendite. Diese lag im Durchschnitt allerdings lediglich bei 2,04 Prozent.

Dabei ist laut Lupus Alpha der Anteil der Fonds gestiegen, die eine Rendite über dem Geldmarkt erzielen konnten. Mehr als die Hälfte der Fonds erreichte eine positive Sharpe Ratio. Die Kennziffer soll die Rendite einer Kapitalanlage im Verhältnis zu ihrem Risiko ausdrücken. Die Streuung hat von 2,14 bis zu -2,74 gegenüber den Vorjahreszahlen von 0,53 bis -0,63 erheblich zugenommen. „Die relativ große Streuung der Ergebnisse offenbart die zunehmenden Qualitätsunterschiede im Absolute Return-Segment“, sagt Ralf Lochmüller, Managing Partner und Sprecher von Lupus Alpha.

Auch die Unterschiede der maximalen Verluste (Maximum Drawdowns) steigen an und reichen auf Sicht von drei Jahren von -0,31 bis -43,17 Prozent: „Die Leistung der verschiedenen Absolute-Return-Fonds fällt so unterschiedlich aus wie ihre Strategien. Deshalb werden Investoren künftig genau hinschauen, welchem Konzept und welchem Manager sie ihr Geld anvertrauen. Für Investoren kommt es auf das richtige Fonds-Picking an.“

Unter dem Begriff Absolute Return werden laut Lochmüller die unterschiedlichsten Anlagekonzepte zusammengefasst: “Nicht nur wachsende Qualitätsunterschiede erschweren den Auswahlprozess für Investoren, auch das Angebot wächst konstant. Das Fondsuniversum mit Drei-Jahres-Historie ist auf mittlerweile 233 Fonds angewachsen. Gleichzeitig verdeutlicht aber das gestiegene Volumen die Chancen der jungen Asset-Klasse.” Das verwaltete Vermögen stieg auf 68,4 Milliarden Euro, der höchste Stand seit 2008. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Zurich startet Erstattungen an Thomas Cook-Kunden

Zurich startet mit Erstattungen an Kunden der insolventen Thomas Cook Deutschland GmbH. Dem Versicherer liegen nun ausreichend Informationen vor, um mit hinreichender Genauigkeit eine vorläufige Berechnung der Gesamthöhe aller Ersatzansprüche vorzunehmen.

mehr ...

Immobilien

Mietendeckelgesetz missachtet Mieter- und Vermieterinteressen

Angesichts der heutigen Anhörung zum Mietendeckelgesetzentwurf und der 1. Lesung des Gesetzes am Donnerstag hat Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, eine eindeutige Meinung.

mehr ...

Investmentfonds

Wie Sie Ihre Finanzen im Griff behalten

Ob Single oder Familie mit Kindern, auch wenn jeder Haushalt anders strukturiert ist, geht es immer darum, mit einem bestimmten Budget auszukommen. Es ist nicht entscheidend, wieviel Geld zur Verfügung steht, sondern dass die Ausgaben an die Einnahmen angepasst sind, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu rutschen.

mehr ...

Berater

Was bei Finanzgeschäften mit der Blockchain zu beachten ist

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Finanzbranche grundlegend zu revolutionieren. Anbieter und Kunden sollten die Einsatzfelder, aber auch die rechtlichen Stolperfallen kennen, um frühzeitig dabei zu sein.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt weiteres Baum-Direktinvestment

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Nova Vita Trees d.o.o. das öffentliche Angebot des Direktinvestments in Paulownia Bäume in Deutschland untersagt. Der Grund ist der gleiche, wie zuvor schon bei einer Reihe anderer Emissionen.

mehr ...

Recht

FDP kritisiert Finanzhilfe des Bundes für Thomas-Cook-Kunden

Die FDP hat die Finanzhilfe der Bundesregierung für geschädigte Kunden des insolventen Reiseunternehmens Thomas Cook kritisiert. Der stellvertretende FDP-Fraktionschef Michael Theurer sagte: “Dass nun der Steuerzahler einspringen soll, ist ein Schuldeingeständnis der Großen Koalition. Sie hat die EU-Gesetzgebung offenbar mangelhaft umgesetzt. (…) Es kann nicht angehen, dass Risiken verstaatlicht und Gewinne privatisiert werden.”

mehr ...