Alceda-Plattform nimmt weiteren Ethik-Fonds auf

Alceda hat die Produktpalette der Alceda Ucits Platform (AUP) im Bereich Nachhaltigkeit um einen Fonds der Rhein Asset Management erweitert.

Ethik-FondsDer Sub-Fonds Ethik Quant Strategiefonds (ISIN LU0903532330) folgt dem seit fast drei Jahren am Markt befindlichen Ansatz des Rhein Asset Management (LUX) Fund – Equity Protect Fund (ISIN LU0530175768), der ebenfalls seit Auflegung auf der AUP gelistet ist.

Der neue Fonds ist um eine ethische Komponente erweitert worden und seit Ende Juni zum Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen. Das Fondsvermögen des Rhein Asset Management (LUX) Fund – Ethik Quant Strategiefonds soll unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien angelegt werden, die sich an sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren orientieren und im Einklang mit christlich-ethischen Wertvorstellungen stehen.

Dabei bestellt das Fondsmanagement einen „Ethikrat“, dessen Mitglieder die Fondsmanager über das geltende Anlageuniversum unter Berücksichtigung der genannten Wertvorstellungen beraten.

Ethikrat berät Fondsmanagement

Der das Fondsmanagement beratende Ethikrat setzt sich aktuell aus Bernd Jünemann, Leiter des Dekanats „Finanzen und Bau“ des Erzbistums zu Berlin, Pater Dr. Anselm Grün, Cellerar der Abtei Münsterschwarzach, Prof. Dr. Richard Raatzsch, deutscher Philosoph. Er ist seit 2008 Professor und Inhaber des Lehrstuhls für praktische Philosophie an der privaten EBS Universität für Wirtschaft und Recht (Oestrich-Winkel).

Die Nachhaltigkeitskriterien, denen der Rhein Asset Management (LUX) Fund – Ethik Quant Strategiefonds folgt, basieren laut Alceda auf strikten Ausschlusskriterien, zu denen Abtreibung, Alkohol, Atomenergie, Rüstung, Tabak, Pornografie, Embryonenforschung und Glücksspiel zählen.

Die quantitative Long/Short-Strategie des Fonds soll es ermöglichen, absolute Renditen über ein klassisches Aktieninvestment zu erzielen, ohne ein langfristiges Aktienmarktrisiko zu tragen. Dabei sei der Fonds darauf ausgerichtet, die Volatilität der Aktienmärkte zu nutzen und sowohl long (steigend) als auch short (fallend) in Einzelwerte des europäischen Aktienuniversums (DAX, EuroStoxx50, MDAX, TecDAX) zu investieren.

Die Signale würden quantitativ generiert. Basis des zugrundeliegenden Algorithmus ist der „Mean-Reversion“-Effekt, mit dem positive und negative Überraschungen an den Aktienmärkten genutzt werden sollen. Das „Mean Reversion“-Prinzip folge der Annahme, dass einer überproportionalen Kursbewegung eine prognostizierbare „Umkehr“ des Kurses folgt. (fm)

Foto: Shutterstock

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