Hansainvest setzt auf Dividenden

Die Hamburger Kapitalanlagegesellschaft Hansainvest Hanseatische Investment- GmbH setzt mit einem neuen Fonds auf überdurchschnittliche Dividendenzahlungen. Der Hansadividende  wird in Kooperation mit der Aramea Asset Management AG lanciert.

Hansainvest sucht weltweit nach Unternehmen, die mit überdurchschnittlichen Ausschüttungen an ihre Aktionäre aufwarten.

„Auf der Suche nach laufenden Erträgen drehen Anleger derzeit jeden Stein um“, so Christian Thormann, Fondsmanager des Hansadividende. „Die Zinsen, die es für Anleihen guter Bonität gibt, reichen gerade noch aus, um den deutschen Inflationsraten Paroli zu bieten.“ Die Hansainvest, eine Tochter der Signal Iduna Gruppe, macht Anlegern jetzt über einen Publikumsfonds eine Anlagestrategie zugänglich, die auf überdurchschnittliche Dividendenrenditen setzen will und damit kontinuierliche Erträge anstrebt.

Beraten wird Hansainvest dabei von einem Team der Aramea Asset Management AG. Das ebenfalls in Hamburg ansässige Unternehmen verfügt über eine ausgewiesene Expertise bei der Gestaltung strukturierter Aktienselektionsprozesse.

Weltumspannnendes Anlageuniversum

Der Hansadividende (DE000A1J67V4) unterscheidet sich von anderen Produkten mit Dividenden-Fokus durch sein Anlageuniversum: Zum einen legt das Fondsmanagement weltweit in den entwickelten Märkten an und beschränkt sich nicht auf eine einzige Region oder gar ein einzelnes Land. Um den Selektionsprozess nicht zu konterkarieren, werden dabei keine Währungssicherungen durchgeführt.

Zum anderen sucht Fondsmanager Thormann die Aktien für seinen Fonds nicht nur unter den Blue-Chips dieser Welt, sondern nimmt sich die Zeit, auch im Bereich der Unternehmen mit mittelgroßer Börsenkapitalisierung nach geeigneten Titeln Ausschau zu halten, heißt es bei Hansainvest. „Wir filtern solche Unternehmen heraus, die über gesunde Bilanzen verfügen und die aller Voraussicht nach stabile Dividendenzahlungen erwarten lassen“, erläutert Thormann.

15 Kriterien für Selektion

Laut Hansainvest ist die Gewichtung der Regionen das Ergebnis einer Vorselektion aus allen weltweit in Frage kommenden Aktientiteln. Im Rahmen dieser Vorselektion werden Mindestanforderungen für bestimmte Kriterien wie beispielsweise die aktuell erwartete Dividendenrendite und das tägliche Handelsvolumen definiert.

Aus der Vorauswahl resultiert dann ein konzentriertes Aktienuniversum von erfahrungsgemäß etwa 400 bis 600 Titeln, das zugleich auch die geografische Allokation des Portfolios vorgibt.

Derzeit liegt der Schwerpunkt mit etwa 50 Prozent des Fondsvermögens in Europa. Nord- und Südamerika sowie Asien und Ozeanien sind mit jeweils knapp 25 Prozent vertreten. An das Ergebnis der Vorselektion schließt sich ein strukturierter Managementansatz an, der auch hinsichtlich der Auswahl der Einzelwerte streng fundamental und auf klassischen Value-, aber auch Growth-Kriterien basiert ist.

„In Summe gehen hier fast 15 Kriterien in die Bewertung eines jeden Titels ein“, führt Markus Barth, CFA, Vorstandsmitglied von Aramea aus. In das Zielportfolio des Hansadividende gelangen letztendlich etwa 60 bis 100 Werte. (fm)

Foto: Shutterstock.com

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