Anzeige
19. Februar 2014, 09:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Feri: Anleger müssen mit Korrekturen rechnen

Die Weltwirtschaft stehe trotz langanhaltender Hausse am Aktienmarkt keinesfalls schon auf sicherem Boden, meint etwa Dr. Heinz Werner Rapp von der Bad Homburger Investmentgesellschaft Feri: “Anleger müssen 2014 mit abrupten Korrekturen rechnen.”

Bo Rsenhandel-7501 in Feri: Anleger müssen mit Korrekturen rechnen

Der Vorstand und Chief Investment Officer empfiehlt Investoren eine risikobewusste Grundhaltung. Seiner Meinung nach gibt es unterschätzte Risiken in Schwellenländern und China. Außerdem werde Deutschland durch den wirtschaftspolitischen Kurs seiner neuen Regierung belastet, so Rapp.

“Aufschwung überschätzt”

Der Chefinvestor glaubt: “Der globale Konjunkturaufschwung verfügt über deutlich weniger Substanz und Dynamik als viele Anleger glauben. Er ist ein primär monetär getriebenes Phänomen, und daher steht die Weltwirtschaft keinesfalls schon auf sicherem Boden. Die Krisen wichtiger Schwellenländer sowie zunehmende Risiken in China dürften die Weltwirtschaft stärker belasten als vielfach erwartet. Hinzu komme eine strukturelle Wachstumsschwäche und deflationäre Unterströmungen der Weltwirtschaft. Viele Annahmen, Szenarien und Prognosen der Marktteilnehmer könnten sich im weiteren Jahresverlauf als falsch oder irreführend erweisen.” Anleger müssten daher in diesem Jahr weltweit mit abrupten Korrekturen an den Finanzmärkten rechnen.

Für Europa sei Deutschland zwar weiterhin Konjunkturmotor, dürfte aber eher Schwung verlieren: “Die neue deutsche Regierung verfolgt einen wirtschaftspolitischen Kurs, der Deutschland belasten wird”, sagt Rapp. Seine Schlussfolgerung: “Für die Anlagestrategie ergibt sich daraus im laufenden Jahr ein Dilemma: Einerseits scheint der derzeitige Marktkonsens für eine Beibehaltung des alten Schemas ‘Aktien übergewichten und Renten untergewichten’ zu sprechen. Andererseits gibt es gewichtige Argumente, die dieser einfachen Sicht widersprechen. Klar ist, dass ein Eintritt des Risikoszenarios zu scharfen Markteinbrüchen, speziell bei Aktien, sowie zu eher positiven Entwicklungen bei Renten führen würde. Anleger sollten deshalb in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf eine risikobewusste Grundhaltung legen”, so Rapp. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

 

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...