Allianz GI: Instis setzen auf Aktien

Institutionelle Investoren wollen in diesem Jahr ihre Anlagen in Aktien und alternativen Investments ausbauen und ihre Anleihequote reduzieren. Das geht aus einer aktuellen Studie von Allianz Global Investors hervor.

„Auf der Suche nach höheren Renditen planen institutionelle Anleger weltweit Umschichtungen in ihren Portfolios“, heißt es von der Frankfurter Fondsgesellschaft.

Aktien auf der Einkaufliste

Laut einer aktuellen weltweiten Umfrage setzen Investoren dabei verstärkt auf Aktien und alternative Investments, im Gegenzug soll der Anteil von Staatsanleihen aus Industrieländern sinken. Rund 30 Prozent der befragten Investoren wollen den Anteil internationaler Aktien in ihren Portfolien auf Sicht von zwölf Monaten, lediglich sechs Prozent wollen den Anteil reduzieren.

Aktien aus Schwellenländern stehen bei 25 Prozent der Umfrageteilnehmer auf der Kaufliste, nur acht Prozent wollen den Anteil dieser Anlageklasse reduzieren. Das Interesse an Aktien der jeweiligen Heimatmärkte ist deutlich geringer ausgeprägt: 21 Prozent planen eine höhere und 15 Prozent eine niedrigere Allokation. Selbst Anleger, die ihre Allokation im Rentenbereich nicht verringern wollen, planen laut Allianz Global Investors Zukäufe bei internationalen Aktien oder Schwellenländertiteln. (mr)

Foto: Shutterstock

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